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Tag der offenen Weiden

(Klein Nordende/th) haz 180623 1Der traditionelle „Tag der offenen Weiden“ des Robustrindervereins im Liether Moor bietet Besuchern auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm: Am Sonntag, 24. Juni, von 10 bis 17 Uhr können Interessierte die Kuhschule besuchen und sich über die Arbeit und den Zweck des Vereins informieren.

Am Tag der offenen Weiden werden alle 1,5 Stunden Wanderungen, Radtouren und Treckerfahrten durch sonst nicht zugängliche Gebiete des Liether Moores angeboten.

Ein Kinderprogramm wird die kleinen Gäste begeistern, während Erwachsene die Möglichkeit haben, hervorragendes Rindfleisch zu bestellen, das ab Herbst dieses Jahres zur Verfügung stehen wird. Imker Alfred Schade aus Tomesch ist dabei und Silke Friedrich bietet Seifen, Schmuck und gesundes für Hunde an. Familie Reisewitz aus Neuendorf verzaubert die Besucher mit selbstgemachter Marmelade. Und für Speisen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung

Tag der offenen Weide im Liether Moor

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KLEIN NORDENDE Diese Veranstaltung hat mittlerweile Tradition: der Tag der offenen Weiden des Robust-rindervercins im Liether Moor. Am Sonntag, 24. Juni, informiert der Verein in der Kuhschule im Liether Moor von 10 bis 17 Uhr über seine Arbeit, bietet Wanderungen über die Kuh weide und Fahrradtouren durch das Liether Moor an. Neben den geführten Wanderungen und Fahrradtouren sowie Treckerfahrten durch das Liether Moor, haben die Organisatoren des Tags der offenen Weiden rund um den Vorsitzenden des Robustrindervereins Volker Möhrke noch mehr Informatives und Leckeres zu bieten. So stellt der Imker Alfred Schade aus Tornesch seine Arbeit vor und hat seine Honigprodukte sowie ein abwechslungsreiches Kinderprogramm im Gepäck.
Familie Reisewitz aus Neuendorfist mit selbst gemachter Marmelade, Silke Friedrich mit Seifen, Schmuck und Gesundem für Hunde mit von der Partie. Abgerundet wird dcrTagmit vielen Infor mationen rund um die Robustrinder, einer Kinderbe treuung, etwas zu Essen und zu Trinken sowie der Möglichkeit, das leckere Fleisch der Robustrinder zu bestellen.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 21.06.2018

60 Ehejahre gemeinsam durchs Leben

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KLEIN NORDENDE Kennengelernt haben sich Elisabeth lind Reinhold Maziull auf einem Schulfest in Klein Nordende. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, berichten beide übereinstimmend. Geheiratet haben sie am 21. Juni 1958 in der Elmshomer St.-Nikol-ai-Kirche. Jetzt liegen 60 Ehejahre hinter ihnen, in denen sie Freude und Leid, gute und schlechte Zeiten, miteinander geteilt haben: Das gilt es zu feiern. Am 24. Juni treffen sie sich mit Söhnen, Schwiegertöchtern und Enkeln, mit Freunden, Nachbarn und Bekannten - und natürlich mit Sängerfreunden vom Chor „Viva La Musica“ in der Elmshomer Gaststätte „Sibirien“, um das Fest der Diamantenen Hochzeit zu begehen, wobei sicherlich viele Erinnerungen in ihnen lebendig werden. Elisabeth Maziull (83) stammt aus Klein Nordende. Nach dem Schulbesuch in ihrer Heimatgemeinde erlernte sie drei Jahre lang den Beruf der Schneiderin, anschließend arbeitete sie in einer Mantelfabrik - bis zur Geburt ihres ersten Sohnes. Danach widmete sie sich der Familie, die sich um einen weiteren männlichen Sprössling vergrößerte. „Jetzt wohnt ein Sohn in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, ein anderer in Elmshorn, also auch nicht weit entfernt“, erklärt Elisabeth Maziull. Reinhold Maziull (87) ist im ostpreußischen Rogallen geboren. Die Schule besuchte er im größeren Drigelsdorf. Krieg und Kriegswirren verschlugen ihn zuerst nach Elmshorn und dann nach Klein Nordende. Dorthin folgte ihm dann über Polen und die DDR seine Familie. „Ich habe vier Jahre lang bei einem Bauern in Neuendorf gearbeitet“, erklärt der 87-Jährige. „Anschließend bin ich zu einer Straßenbaufirma gewechselt, für die ich bis zum Ruhestand tätig war.“ Das gemeinsame Hobby der beiden Eheleute war das Campen in Büsum und die Mitwirkung im Chor „Viva la musica“, dem sie immer noch ihre Stimmen leihen. Das Diamantene Hochzeitspaar freut sich bereits jetzt auf die bevorstehende Feier in der Gaststätte „Sibirien“.    si

aus den Elmshorner Nachrichten vom 21.06.2018

Von Sprintern und Entertainern

Beim Hunderennen des Elmshorner Vereins für Deutsche Schäferhunde maßen sich zum Vergnügen Vierbeiner aller Rassen und Größen

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KLEIN NORDENDE Ein Hundeherrchen läuft mit Leckerlis in der Hand vor seinem Vierbeiner her und versucht den Dackel zum Rennen zu animieren. Stattdessen biegt die Hundedame ab und begrüßt die am Rand stehenden Zuschauer und Hunde. Mit nachhaltiger Überzeugungskraft kommt sie dann doch etwas verspätet ins Ziel.

Dieses amüsante Bild war nur eines von vielen, das sich am Sonntag den Zuschauern des fünften Hunderennens im Liether Wald bot. Organisiert wurde das Turnier von dem Elmshomer Verein für Deutsche Schäferhunde, der seinen Vereinsplatz hinter dem Gelände des SV-Lieth in Klein Nordende hat. Viele Besucher brachten Zelte und Campingstühle mit, um dem Spektakel von der Seitenlinie zu folgen. Es gab einiges zu sehen, denn bei dem Wettstreit waren alle Hundeklassen vertreten. Welpen, Minis, Midis, Maxis und sogar die Senioren konnten zeigen, wie schnell sie eine Strecke von ungefähr 50 Metern absolvieren können.

Ab zehn Uhr gingen die Hunde in den fünf verschiedenen Klassen an den Start. Dabei wurde der beste von drei Durchgängen gewertet. „Dieses Jahr haben wir eine Rekordanmeldezahl von 85 Hunden erreicht“, freut sich Organisatorin Ilona Schlodfeldt. Außer Hundebellen und anfeuernden Rufen der Zuschauer war vor allem die Stimme des Kommentators Andreas Herrmann zu hören. Er führte mit Witz und Charme durch das Turnier und scheute sich auch nicht, die weniger gelungenen Rennen ein wenig aufs Korn zu nehmen. Alle Teilnehmer nahmen dies mit Humor -hier gehe es schließlich nicht ums Gewinnen, sondern allein um den Spaß, waren sie sich einig.

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Und so läuft ein Hunderennen ab: Der Hundeführer geht an den Start. Während sein Hund festgehalten wird, läuft das Herrchen in Richtung Ziel und animiert seinen Vierbei-der dabei mit Leckerlis, Würstchen, Spielzeugen oder Luftballons. Wenn der Hundeführer bereit ist, wird der Hund losgelassen. In der Mehrheit der Fälle rennt der Vierbeiner los und versucht, sein „Rudel“ so schnell wie möglich einzuholen.

en 180620cAm Sonntag gab es aber auch einige Hunde, die sich offenbar in der Rolle des Entertainers sehr wohl fühlten. Das sorgte für viele Lacher und gute Stimmung im Publikum. Ein Welpe fand alles andere spannender als sein Herrchen und versuchte, durch die Maschen des Zauns Kontakt zu anderen Hunden aufzunehmen.Eine Golden-Retriever-Hündin war darüber so begeistert, dass sie vor lauter Vorfreude über die Abgrenzung sprang und die Strecke schon einmal mitlief. Auch der Jack-Russel-Mischling Louis hatte beim ersten Versuch so seine Probleme. Ein paar Runden zuvor war einem Herrchen am Anfang der Rennstrecke eine Tüte Leckerlis geplatzt. Bisher interessierte sich kein einziger Hund dafür - bis der zehnjährige Louis an der Reihe war. Sein Herrchen rannte los und gab alles. Louis allerdings entdeckte die Leckerlis und fing in aller Seelenruhe an, nach und nach die Wiese davon zu befreien.

Kommentator Herrmann gab ihm direkt eine zweite Chance und die wusste der Senior zu nutzen. In einem beeindruckenden Tempo erreichte er das Ziel. Natürlich gab es auch zahlreiche Hunde, die die Strecke mit Bravour meisterten. Vor allem viele kleine Hunde überraschten mit Top-Zeiten.,,Man mag gar nicht glauben, dass ein Hund mit so kurzen Beinen so schnell laufen kann“, staunte Herrmann. Besonders elegant sprinteten die Australian Shepheards, die kaum den Boden zu berühren schienen.

Pünktlich zum Länderspiel Deutschland gegen Mexiko endete ein gelungener Nachmittag mit der Siegerehrung. Sophia Conrad

RENNEN DIE SIEGER

Welpe: Diesel

Mini: Juna

Midi: Nala

Maxi: Thor

Senior: Pointer

aus den Elmshorner Nachrichten vom 20.06.2018

Hundewiese ist wieder Thema

Klein Nordende: Standort bereitet Probleme

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KLEIN NORDENDE Mit zwei Themen, die eigentlich schon vor der Kommunalwahl erledigt schienen, wird sich die neue Klein Nordender Gemeindevertretung auch weiterhin beschäftigen müssen. Zum einen mit der Sanierung des Gemeindezentrums, zum anderen mit der geplanten Hundewiese. Der von den Politikern ausgeguckte Standort erweist sich als nicht ganz einfach.

Monatelang hatten die Lokalpolitiker nach einem passenden Areal gesucht, zuletzt wurde ein Grundstück an der Ecke Langengang/Heideweg gefunden. Gut 4500 Quadratmeter misst die Fläche. Geplant war, dass sich die Hunde noch dieses Jahr dort austoben können. Doch nun bereitet ein Waldstück auf der Fläche Sorgen. Denn Wald muss frei zugänglich sein - und für Hunde herrscht Leinenzwang. „Das kann natürlich nicht unser Ziel sein“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft, Jan Heilmann. Schließlich sollen sich die Tiere auf der Wiese frei bewegen können. Nun soll unter anderem geprüft werden, ob ein Zaun überhaupt notwendig ist, und ob das Areal eventuell auch als Rückzugsgebiet für Rehe dient.

Beschlossene Sache schien die Sanierung des Gemeindezentrums zu sein. Mit der Stimmenmehrheit der Wählergemeinschaft beschlossen die Gemeindevertreter während ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl im Mai, rund 100000 Euro in das Gebäude zu investieren. Fließen sollte das Geld vor allem in behindertengerechte Sanitärräume und eine neue Küche. Doch weil die Entscheidung nichtöffentlich fiel, und eigentlich in den öffentlichen Teil der Sitzung gehört hätte, stand das Thema nun erneut auf der Tagesordnung.

Und weil auch die Gesamtkosten nicht abschließend geklärt sind - die Rede ist nun von bis zu 160000 Euro + soll das gesamte Projekt noch einmal überdacht werden. Die Gemeindevertreter beauftragten den Bauausschuss, sich des Themas anzunehmen. SPD und CDU waren ohnehin nie wirklich glücklich mit der geplanten Sanierung. Nun muss abgewartet werden, welche Pläne der Ausschuss unter seinem neuen Vorsitzenden Andreas Kamin (SPD) entwickelt. Carsten Wittmaack

aus den elmshorn Nachrichten vom 19.062018