Drachenfest in Klein Nordende

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(Klein Nordende/rs) Der Familien-, Jugend- und Schulausschuss veranstaltet am Sonnabend, 20. Oktober, wieder das beliebte Drachenfest in Klein Nordende. Dabei gibt es gleich zwei Neuerungen: Die Veranstaltung steigt diesmal von 14.30 bis 17 Uhr an neuem Ort: der Wiese zwischen Ziegeleiweg und Beekenweg. Ebenfalls neu ist auch das Basteln während des Festes mit dem Team vom Schülertreff.

Die Mitglieder des Ausschusses sorgen für Kaffee und Kuchen, Würstchen, Stockbrot und kalte Getränke - alles zu zivilen Preisen.

aus der Holsteiner Allgmeinen Zeitung vom 06.10.2018

Spannendes über Erz und Erdbeben

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KLEIN NORDENDE „Wie kann so ein Loch entstehen?“, fragte Geologe Thomas Voß die Drittklässler der Grundschule Klein Nordende-Lieth, die im Rahmen des Weltkindertags die Liether Kalkgrube besuchten. Die kleinen Forscher hatten sofort einige Ideen parat: Es wurde Erz gesucht, ein Meteoriteneinschlag, eine Bombenexplosion, ein Erdbeben.

Voß erläuterte, dass Menschen etwas aus dem Loch herausgeholt hätten. „Hier wurde Bergbau betrieben. Allerdings nicht so spektakulär. Hier wurde Kalk abgebaut. Es ist eine Kalkgrube“, so der Geologe und zeigte den Schulkindern, wie dieser Kalk aussieht und wie er erkannt werden kann. Das chemische Experiment mit einigen Tropfen Salzsäure, das Kohlensäure freisetzte, beeindruckte die Jungen und Mädchen sichtlich.

Anhand der Gesteinsformationen in der Kalkgrube erklärte Voß die erdgeschichtliche Entwicklung, die Besonderheiten des Salzstocks und die rote Farbe auf einem normalerweise grauen Gestein. Ob der Vergleich mit einem Luftballon, der unter Wasser gedrückt wird, die Möglichkeit Gipsgestein mit dem Finger einzuritzen oder der rote Ton, der sich über den grauen Felsen gelegt hat - Voß brachte den Schülern mit viel Begeisterung und ausgesprochen kindgerecht die Besonderheiten der Liether Kalkgrube nahe. Die am Eingang liegenden Findlinge begeisterten die Kinder abschließend als Kletterobjekt und als Sitzmöglichkeit für die verdiente Frühstückspause. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 05.10.2018

Senioren besuchen Obsthof im Alten Land

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KLEIN NORDENDE Der diesjährige Tagesausflug der Klein Nordender Senioren, organisiert vom Sozialausschuss der Gemeinde, führte nach Jork ins Alte Land. Mit zwei Bussen startete die Gruppe in Richtung Süden.

In Jork angekommen, stiegen Gästeführer in Altländer Tracht zu und erklärten auf einer Rundfahrt viele Sehenswürdigkeiten. Es ging
um Prunkpforten und Brauttüren, Fachwerkhäuser mit dem unverwechselbaren Buntmauerfachwerk, Abstecher in die Kirchen von Mittel- und Steinkirchen und natürlich um den Obstanbau. Im Alten Land werden zu 80 Prozent Äpfel angebaut.

Gestärkt durch einen typischen Altländer-Braten fand anschließend eine Betriebsbesichtigung auf dem Obsthof Lefers statt. Nach Verkostung von frisch gepresstem Apfelsaft ging es direkt in die Plantage und die Senioren konnten sich umschauen. Es folgten Informationen zu Lagerung und Vermarktung. Durch den langen und heißen Sommer sind die Früchte in diesem Jahr sehr süß, zugleich haben die Obstbauern mit Sonnenbrand auf den Äpfeln zu kämpfen.
Bei Kaffee und Apfelkuchen wurde das Besprochene anschließend lebhaft diskutiert. Wieder zuhause angekommen, bedankten sich viele Mitreisende bei Susanne Schlüter und Ulrike Weers, die die Tour ausgearbeitet hatten. Alle waren sich einig, dass man Äpfel noch mehr genießt, wenn man sieht, wie viel Aufwand es kostet, bis die Früchte reif sind. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 04.10.2018

Wie soll Klein Nordende aussehen?

Gemeinderat vertagt Entscheidung über Ortsentwicklungskonzept

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KLEIN NORDENDE Scheinbar harmlos kam der Punkt auf der Tagessordnung daher. „Beauftragung eines Ortsentwicklingskonzeptes“ war auf der Einladung zur Gemeindevertretersitzung in Klein Nordende zu lesen. Wer die entsprechende Vorlage im Internet aufrief, der stieß auf eine Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses, der sich mehrheitlich für ein solches Konzept ausgesprochen hatte. Parallel dazu hatte die SPD-Fraktion einen Antrag eingereicht, der ebenfalls ein Ortskonzept forderte.

Was auf den ersten Blick harmlos klingt, birgt politischen Sprengstoff. Schon im Mai 2015 stellten Vertreter des Bürgerforums Klein Nordende ihr Ortsentwicklungskonzept der Öffentlichkeit vor. Später bemängelten sie, dass das Konzept seitens der Politik in der sprichwörtlichen Schublade verschwunden sei. Daher schickten sie vor der Kommunalwahl im Mai einen offenen Brief an die Gemeindevertreter. Das Bürgerforum forderte die „professionelle Erstellung eines Ortsentwicklungskonzeptes“ - unter Mitarbeit von Gemeindevertretem, Bürgern, Gewerbetreibenden, Vereinen und Verbänden.

en 181002b„Wir fordern die zukünftige Gemeindevertretung auf, in 2018 ein Ortsentwicklungskonzept in die Wege zu leiten und erst nach dessen Fertigstellung über die Realisierung weiterer Baugebiete zu entscheiden“, hieß es in dem offenen Brief. Der SPD-Antrag kann als sichtbare Unterstützung für diese Forderung gesehen werden. Doch die Mehrheit im Gemeindeparlament hält die örtliche Wählergemeinschaft um Bürgermeister Adolf Luitjens - und die würde lieber einen neuen Flächennutzungsplan erarbeiten lassen und auf ein zusätzliches Ortsentwicklungskonzept verzichten.

„Unser aktueller F-Plan stammt aus dem Jahr 2003. Bei einem neuen Plan könnte man alle Überlegungen mit einfließen lassen“, erklärt Luitjens. 15 bis 20 Jahre habe ein F-Plan Gültigkeit. Ein neuer stehe also ohnehin in absehbarer Zeit an. Ein Großteil der Opposition würde dennoch lieber zuerst ein Ortskonzept sehen. „Ortsentwicklungskonzept und F-Plan haben unterschiedliche Inhalte“, sagt der SPD-Ortsvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Andreas Kamin. Ein Ortskonzept sei „umfassender“. „Da gehen wir auseinander“, sagt Luitjens mit Blick auf die gegensätzlichen Standpunkte.

Am Ende fassten die Gemeindevertreter keinen Beschluss, sondern vertagten das Thema auf die Zeit nach den Herbstferien. Dann will man sich in großer Runde mit allen Gemeindevertretem und Ausschuss-Mitgliedern zusammensetzen. „Dafür wollen wir einen Planer entladen“, kündigt Kamin an.

Wann die Sitzung stattfinden wird, steht zurzeit noch nicht fest. „Erstmal werden wir uns wohl intern treffen, um festzulegen, was wir wollen und wie die Arbeit aufgeteilt werden könnte“, erklärt Luitjens. Dann sollen auch die Klein Nordender Bürger mit eingebunden werden. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 02.10.2018

Klein Nordender können am Montag Leben retten

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(Klein Nordende/rs) Das Deutsche Rote Kreuz lädt für Montag, 1. Oktober, zur Blutspende in Klein Nordende ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr besteht im Gemeindezentrum, Schulstraße 3, die Möglichkeit zum Aderlass. Unter Leitung der Vorsitzenden Antje Luitjens wird wieder für das gewohnt leckere Büfett gesorgt. Wer zur Blutspende kommt, hilft erkrankten oder verletzten Mitmenschen.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 26.09.2018