Treckertreffen mit Marschenblick

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(Klein Nordende/th) Am Sonntag, 22 April, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr ist es wieder soweit Auf dem Gelände der Schmiede Thormählen in Klein Nordende, Sandweg 52, geben sich Oldtimer-Trecker aus Klein Nordende und dem Umland ein Stelldichein. Etliche Treckerfreunde aus der Umgebung haben bereits ihr Kommen zugesagt.

Wer seinen Oldie noch mit Blick in die Marsch präsentieren möchte, ist herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Anreise am Tag vorher im Bau- oder Wohnwagen ist möglich. Für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt. Neben einem Grillstand wird Sigrid Thormählen mit ihrem Team Kaffee und Kuchen gegen eine Spende für den Bugenhagen-Kindergarten in Klein Nordende ausgeben. Die Besucher können sich auch auf den historischen Feuerwehr-Bully der Feuerwehr Klein Nordende freuen.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 18.04.2018

Klein Nordendes tolle Jubi-Party mit Zempin

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(Klein Nordende/rs) Mit einem großen Programm feiert die Gemeinde Klein Nordende am Sonnabend, 21. April, die 25-jährige Partnerschaft mit dem Seebad Zempin (Usedom). Dazu lädt sie alle Bürger ab 14 Uhr in die Bürgermeis-ter-Hell-Halle ein.

Die Gemeinde sei „stolz und glücklich“ auf die 25 Jahre Partnerschaft zurückblicken zu können, heißt es in der Einladung. Eine Zeit mit vielen Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen.

„ Insbesondere die Kontakte der Feuerwehren, die Seniorenbegegnungen und der Schüleraustausch der Grundschulen haben unsere Partnerschaft geprägt und lebendig gehalten“, erklärt die Gemeinde. Und so werden am Sonnabend neben Klein Nordendem auch viele Gäste aus Zempin erwartet. Höhepunkt des Programms ist um 16.30 Uhr ein Rekordversuch im Waldstadion: Dort soll die Strecke zwischen Klein Nordende und Zempin symbolisch überwunden werden. „Dazu brauchen wir pro Entfernungskilometer einen Menschen“, wird noch nicht zu viel verraten.

Um 17 Uhr folgt, moderiert von Helmut Hamke, auf dem Schulhof die Versteigerung eines original Zempiner Strandkorbs. Der Erlös kommt einer gemeinsamen Veranstaltung der Jugendwehren beier Partnergemeinden zugute. Nicht zu vergessen: Eine Fotoausstellung gibt es auch.

Das Programm

14.00 Uhr Worte der Bürgermeister

15.00 Uhr Aufführung des Schulchors der Grundschule und der Teilnehmer des Schüleraustausches

15.30 Uhr Spielmannszug Klein Nordende

16.00  Uhr Vorführung der Jugendwehren Zempin und Klein Nordende

16.30  Uhr Rekordversuch im Waldstadion mit Luftballonstart

17.00 Uhr Strandkorb-Versteigerung

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 18.04.2018

60 Jahre gemeinsam durchs Leben geshippert

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KLEIN NORDENDE Bei Eisbein und Sauerkraut haben sich Gudrun und Helmut Koschmieder kennengelernt. Um genau zu sein am 13. April 1954 beim Anglerball vom Sankelmarker See. Eingeladen hatte der Onkel von Gudrun, der am See eine Hütte besaß. Sowohl Gudrun als auch Helmut stammen aus Harrislee, nicht weit entfernt vom Sankelmarker See. „Um auch jüngere Leute für den Anglerball zu gewinnen, hat der Onkel auch mich als Nachbarsjungen eingeladen“, erinnert sich der 85-Jährige und erzählt weiter: „Beim Tanz sind wir uns dann näher gekommen.“

Zu dieser Zeit machte Helmut eine Lehre als Kupferschmied und anschließend im Maschinenbau. 1955 ein erster Wendepunkt: Helmut fuhr zur See. Keine einfache Zeit für das junge Paar, denn er war bis zu elf Monate am Stück unterwegs. Die Liebe hielt, am 12. April 1958 heirateten die beiden. Nach einem Ingenieursstudium in Flensburg ging Helmut wieder aufs Schiff. 1959 wurde der Sohn und 1962 die Tochter geboren. Wann immer es ging, begleitete Gudrun, teilweise auch mit den Kindern, ihren Mann. „Irgendwann passten Familie und Seefahrt für mich nicht mehr zusammen“, erzählt Koschmieder. 1965 war Schluss, er wechselte zu den Hamburger Gaswerken, denen er bis zur Pensionierung treu blieb.

Der Berufswechsel von Helmut Koschmieder hatte auch den Umzug der Familie von Flensburg nach Elmshorn und später nach Klein Nordende zu Folge. In dieser Zeit wurde auch eine zweite Tochter geboren.

Gudrun, heute 83 Jahre alt, ist gelernte Verkäuferin: „Ich habe in meiner Flensburger Zeit in verschiedenen Geschäften gearbeitet. Ich war Ehefrau auf Abruf während Helmut zur See fuhr. Das passte nicht zu einer Festanstellung.“ In Elmshorn war sie als Pflegemutter aktiv, seitdem die Familie in Klein Nordende ansässig ist, kamen ehrenamtliche Tätigkeiten hinzu. Unter anderem als Vorsitzende des DRK Klein Nordende und als
aktives Mitglied des Seniorentreffs der Kirchengemeinde Bugenhagen. Bevor Gudrun, zeitgleieh mit ihrem Mann, in Rente ging, arbeitete sie beim Geflügelhof Neumann.

Die gemeinsame Zeit im Anschluss an ihr Arbeitsleben genießen die beiden sehr. Wandern sowie Touren durch Deutschland, teilweise gemeinsam mit den Enkelkindern, standen auf dem Programm. „Heute sind wir, wenn überhaupt, mit unserem E-Mobil unterwegs“, lacht Gudrun und erzählt augenzwinkernd: „Helmut arbeitet gern im Garten und ich sage ihm wo. So sieht unsere Arbeitsteilung aus.“

Jetzt freuen sich beide auf die Feier ihrer Diamantenen Hochzeit am heutigen Sonnabend mit Familie, Freunden und Verwandten.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 14.04.2018

(K)ein echter Generationswechsel

Die Wählergemeinschaft Klein Nordende bestimmt Adolf Luitjens zum Bürgermeisterkandidaten

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KLEIN NORDENDE Der Chef geht von Bord - und der Nachfolger steht schon parat. Hans-Barthold Schinckel wird zur Kommunalwahl am 6. Mai nicht mehr als Bürgermeister Klein Nordendes kandidieren (wir berichteten). Doch die örtliche Wählergemeinschaft hat bereits einen neuen Kandidaten ausgeguckt. Adolf Luitjens wird sich um den Posten bewerben. Mit seinen 65 Lebensjahren ist er drei Jahre jünger als Schinckel. „Ein echter Generationenwechsel“, flachst der Noch-Bürgermeister.

Seit 2005 ist Luitjens Mitglied der Wählergemeinschaft. „Und seither bin ich aktiv dabei“, betont er. Angefangen habe er als Mitglied im Umwelt- und Kulturausschuss. Seit vier Jahren sitzt Luitjens in der Gemeindevertretung und ist außerdem aktuell Vorsitzender des Umweltausschusses.

Vor zwei Jahren ging der ehemalige Verwaltungsbeamte am Hamburger Amtsgericht in Pension. „Ich fühle mich noch nicht alt“, sagt Luitjens, außerdem habe er in seinem Beruf „viel Fachwissen gewonnen“, das er nun weitergeben möchte.

en 180414 1bIm Dezember ging Luitjens zu Schinckel, um ihn zu informieren, dass er sich generell für das Bürgermeisteramt interessiert. „Ich traue es mir zu“, sagte Luitjens -und stieß mit seinem Vorhaben bei Schinckel auf offene Ohren. Privat ist der 65-Jährige verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Im November wurde Luitjens erstmals Opa. Gefragt nach seinen Hobbys antwortet er: „Mein Garten, Lesen und Kochen.“

Das Einbeziehen der Familie in sein Vorhaben, als Bürgermeister zu kandidieren, sei ihm „sehr wichtig gewesen“, betont Luitjens. Seine Frau sei erst zögerlich gewesen, doch nun stünden alle voll und ganz hinter ihm. Über seine politische Ausrichtung sagt er „Ich möchte erstmal schauen, was machbar ist.“ Generell sehe er sich als „primus inter pares“, als Erster unter Gleichen also. Als Bürgermeister würde er nicht zuerst die Interessen der Wählergemeinschaft im Blick haben, sondern das Wohl der Gemeinde. „Ich bin Teamplayer“, ergänzt Luitjens.

Einsetzen möchte er sich „für ein lebens- und liebenswertes Klein Nordende“. Was auch das Motto der Wählergemeinschaft ist, die sich für die anstehende Wahl Ziele wie „Ein lebendiges Klein Nordende gestalten“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern“, „Schnelles Internet für alle Bürgerinnen und Bürger“ oder „Der Freiwilligen Feuerwehr weiterhin ein verlässlicher Partner sein“ auf ihre Fahne geschrieben hat.

Ein weiteres Thema ist die Förderung von Vereinen und des Sports. „Die Kürzung beziehungsweise der Wegfall der Förderung der Vereine ist seit Jahren bei den anderen Parteien ein beliebter Ansatz zur Haushaltskonsolidierung. Nicht mit uns - Für die Wählergemeinschaft ist die Unterstützung der Vereine ein wichtiger Baustein für ein attraktives Dorfleben. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, heißt es im Wahlprogramm.

Das Liether Moor soll als Naherholungsgebiet erhalten bleiben und geschützt werden. Und zum Thema Verkehr und Wege sagt die Wählervereinigung:    „Wir möchten die Verkehrsberuhigung und die Schulwegsicherung weiterhin voranbringen. Für einen Fußweg an der Bürgermeister-Diercks-Straße sind die Planungen bereits auf den Weg gebracht.“

Ein ganz persönliches Anliegen von Adolf Luitjens: Er möchte einen Friedwald in Klein Nordende einrichten. Also ein Waldstück, in dem die Asche der Verstorbenen am Fuße von Bäumen beigesetzt werden kann. „Das fände ich sehr schön“, sagt der Bürgermeisterkandidat der Wählergemeinschaft. Carsten Wittmaack

WÄHLERGEMEINSCHAFT DIE KANDIDATENLISTE

Die Listenkandidaten der Wählergeheinschaft Klein Nordende sind:

Adolf Luitjens, Jens Jacobsen, Ulrike Weers, Jan Heilmann, Susanne Schlüter, Telse Ortmann, Arno Didjurgis, Karola Ditjurgis, Ulrike Leppin, Jürgen Möller, Sven Bechtel, Lars Peters, Carsten Kröger, Mischa Kersten, Wilfried Lintzhöft, Karl Heinz Hildebrandt, Guntram Gudschun, Hartmut Obermöller, Joachim Grafe, Helmut Hamke, Jane Groß, Andre Marcel Haupt und Hans-Barthold Schinckel.    caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 14.04.2018

Ein Paradies für Markensammler

Briefmarken-Großtauschtag in Klein Nordende / Hobby lockte vor allem Männer der Generation „Ü 50“ in die Feuerwache

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KLEIN NORDENDE Still war es in Klein Nordendes Feuerwache. So still, dass man die sprichwörtliche Stecknadel hätte fallen hören können. Wenn sich Briefmarkenfreunde treffen, ist Ruhe oberstes Gebot. Der Brief-marken-Sammler-Verein Elmshorn hatte zum Großtauschtag eingeladen. Sechs Stunden lang wurden Marken begutachtet, getauscht und gekauft.

Mittendrin im stillen Gewusel: Der Vereinsvorsitzende Jürgen Reinstrom. „Klasse, dass so viele Sammler gekommen sind“, freute er sich über 45 Anbieter und unzählige Briefmarkenfreunde, die zum Stöbern und Staunen vorbeischauten.

An langen Tischreihen hatten sich die Sammler positioniert. Alben lagen stapelweise zur Einsicht bereit. Außerdem hatte eine Elmshomer Familie ihre Sammlung dem Verein zur Auflösung übergeben. „Der Erlös Höhe von 462 Euro kommt der Elmshomer Tafel zu Gute“, erklärte Reinstrom. Die ersten Interessenten hätten schon eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung vor der Tür gestanden, um sich daraus die wertvollsten Marken zu sichern.

en 180410bEin Blick in die Runde der Anbieter reichte aus, um zu erkennen, dass die große Mehrheit der Markensammler ein wenig in die Jahre gekommen ist. „Wir sind fast alle 50 plus“, umschrieb Reinstrom diese Tatsache. Und Briefmarken scheinen vorrangig ein männliches Hobby zu sein. Kaum eine Frau war unter den Sammlern auszumachen.

Die kamen aus allen Teilen Schleswig-Holsteins und Hamburg nach Klein Nordende. „Wir haben hier Anbieter aus Eiderstedt, Kiel und der Nähe von Rendsburg“, wagte der Vereinsvorsitzende einen Blick in die Reihen. Zu bestaunen gab es thematisch so ziemlich alles, was die Herzen von Briefmarkensammlern höher schlagen lässt. Marken aus der Bundesrepublik und der Zeit der Weimarer Republik waren an fast jedem Tisch zu finden. Doch auch europäische Marken fanden ihre Abnehmer. „Und viele Briefmarkenfreunde sammeln Motive“, erklärte Reinstrom, der sich selbst einer seltenen Nische verschrieben hat. „Ich sammele Marken aus den deutschen Kolonien“, verriet er. Ein „kleines und überschaubares Sammelgebiet“, aber auch eines, das nicht überall im Angebot ist. „Ich habe heute noch nichts für mich entdeckt“, gab Reinstrom zu.

Die Szene der Markensammler ist zu einem überschaubaren Kreis geworden, in dem zwar nicht jeder jeden kennt, aber „gut die Hälfte hier habe ich schon mal gesehen“, sagte Reinstrom. Dass fast jeder zweite Besucher ein „neues Gesicht“ sei, wertete er als gutes Omen. Schließlich soll es auch in Zukunft noch Briefmarken-Großtauschtage geben. Der nächste ist für den 30. September geplant. Dann trifft sich die Szene im Klein Nordender Gemeindezentrum. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 10.04.2018