Klein Nordende: Gelungene Einstimmung auf Weihnachten

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(Klein Nordende/em) Es ist gute Tradition in Klein Nordende: Immer zum 3. Advent werden die älteren Mitbürger zur Weihnachtsfeier eingeladen - und etwa 150 Gäste folgten diesmal der Einladung von Bürgermeister Adolf Luitjens und der Sozialausschussvorsitzenden Ulrike Weers.

Zu Kaffee und Kuchen erwartete die Besucher ein buntes Programm. Luitjens überbrachte eine sehr persönliche Weihnachtsbotschaft, betonte das Lebenswerte in Klein Nordende und bedankte sich bei allen, die sich ehrenamtlich engangieren. Die Theatergruppe DOGUS zeigte eine Szene aus ihrem aktuellen Stück. Viel Beifall erhielten Eileen Thomke und Nik LeyendeckervomTTC, die lateinamerikanische Tänze schwungvoll auf die Bühne brachten. Der Schulchor der Grundschule Klein Nordende hatte das Stück „Liebeskummer“ einstudiert. Als Überraschungsgast trat Gerd Spieckermann auf - besonders Fans der Palttdeutschen Sprache ein Begriff. Lebendig und anschaulich blickte er auf Weihnachtsfeste in seiner Kindheit zurück, den bunten Teller oder das gewünschte Rad mit Dreigangschaltung. Das Publikum schmunzelte und viele nickten zustimmend - dachten an ihre eigenen Erlebnissse.

Mit dem Versprechen wiederzukommen - am 24. September 2019 im Toverhuus - wurde Spiekermann mit viel Beifall entlassen. Die Weihnachtsfeier endete mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern, angestimmt von Helmut Hamke.

Bei der Verabschiedung der Gäste durch Ulrike Weers und ihre Stellvertreterin Susanne Schlüter bedankten sich viele Senioren für diesen Nachmittag, eine gelungene Einstimmung auf Weihnachten, passend fielen beim Nachhausegehen einige Schneeflocken.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 22.12.2018

Ein neues Zuhause für Wolfgang, den Weihnachtsmann

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KLEIN NORDENDE Wolfgang hat im Klein Nordender Töverhuus ein neues Zuhause gefunden. Hier ist der knapp zwei Meter große Mann zurzeit als Weihnachtsmann aktiv. Doch wer ist Wolfgang?

„Wolfgang war nicht immer ein Weihnachtsmann“, berichtet Schneider schmunzelnd, sondern kam im Mai 1951 als lebensgroße Holzschaufensterpuppe auf die Welt. Oder, wie „Wolfgang“ es selber formulieren würde, so der Klein Nordender augenzwinkemd: „Groß war ich schon immer, nur der Bauch kam später.“

Die Schaufensterpuppe hat Schneider sein ganzes Berufslebenlangbegleitet. Ken-nengelemt haben sich die beiden als Schneider 1967 seine Lehre beim Bekleidungsgeschäft in der Neuen Straße begann. „Wolfgang stand im Schaufenster“, erzählt der Klein Nordender. Im Laufe der folgenden Jahre veränderte sich die Optik der Schaufensterpuppen. Sie wurden jünger und flotter. Wolfgang war der ,Alte‘ und wurde schließlich in Rente geschickt.

Schneider berichtet, dass Wolfgang während eines Umbaus auf dem Müll landen sollte. „Ich fand, dass die Schaufensterpuppe für den Müll viel zu schade ist und habe ihn gerettet“, so Schneiders Geschichte. Und Wolfgang fand nach der Rettungsaktion einen Platz in Schneiders Geschäft in der Mühlenstraße.

Die ersten Einsätze als Weihnachtsmann folgten. Dann kam der nächste Einschnitt. Wolfgang Schneider ging in den Ruhestand und schloss sein Geschäft. Jetzt
stand wieder die Frage im Raum: „Wohin mit Wolfgang?“ Hier kamen jetzt Gisela und Helmut Hamke ins Spiel. Schneider fragte die beiden, ob sie nicht Verwendung fur Wolfgang hätten. „Ich habe mich gefreut über jemanden, der so viele Geschichten zu erzählen hat“, lacht Helmut Hamke. Im Töverhuus wird Wolfgang nicht nur als Weihnachtsmann zum Einsatz kommen, sondern vielleicht auch als Bauer in Kombination mit Hamkes roten Oldtimer-Trecker. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 22.12.2018

In Klein Nordende tobt der „Flyer-Krieg“

SPD, CDU und Grüne wehren sich gegen Broschüre der Wählergemeinschaft 

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KLEIN NORDENDE In der Gemeinde Klein Nordende ist der „Flyer-Krieg“ ausgebrochen. Erst erschien ein Infoschreiben der Wählergemeinschaft Klein Nordende, dann konterten SPD, CDU und Grüne mit einem gemeinsamen Flyer. Der politische Hausfrieden in der Gemeinde hängt seither schief. Der Umgang miteinander sei auf einem „neuen Tiefpunkt“ angekommen, heißt es in der Erklärung der drei Parteien. Das „Werbcblatt der Wählergemeinschaft“ enthalte „gleich mehrere Aussagen, die wir von Seiten der anderen drei Fraktionen im Gemeinderat zurückweisen möchten“.

Unterschrieben ist der Antworts-Flyer von den örtlichen Spitzen von SPD (Andreas Kamin), CDU (Michael Krohn) und Nikos Kuntz von den Grünen. Bemängelt werden diverse Aussagen des Schreibens der Wählergemeinschaft Klein Nordende, die seit 1966 die absolute Mehrheit im Dorfparlament hält und mit Adolf Luitjens auch den Bürgermeister stellt.

In dem Artikel „Kommunalarbeit ist Sacharbeit -nicht Parteiarbeit“ setzt sich die Wählergemeinschaft kritisch mit der Arbeit der Opposition auseinander - und schießt nicht nur in dem Text aus Sicht der drei anderen Parteien weit über das Ziel hinaus.

Politikzwist in Klein Nordende

SPD, CDU und Grüne prangern ein Infoschreiben der Wählergemeinschaft an / Parteien sprechen von einem „Tiefpunkt“ im Miteinander

Schon während der zurückliegenden Legislaturperiode war das Verhältnis zwischen den politischen Gruppierungen in der Klein Nordender Gemeindevertretung nicht immer harmonisch. Zuletzt schienen sich die Wogen geglättet zu haben. Doch nun sorgt ein Infoschreiben der Wählergemeinschaft (WG) für neue Missstimmung.

Seit der Kommunalwahl sitzen mit der WG, die im Dorfparlament seit Jahren die absolute Mehrheit stellt, der SPD, der CDU sowie erstmals auch den Grünen gleich vier politische Akteure. Meinungsvielfalt ist also garantiert. Und mit ihr entsprechendes Konfliktpotenzial.

In dem Infoschreiben der Wählergemcinschaft, das den Titel „WG Punkt, Ausgabe 29/2018“ trägt, fühlen sich SPD, CDU und Grüne gleich mehrfach missverstanden. Außerdem monieren die Parteien „Widersprüchliches“ und „Stilfragen“. In einem gemeinsamen Schreiben nehmen die drei Parteien Stellung zu den Aussagen der WG. Das Schreiben von SPD, CDU und Grünen trägt den Titel „Ein neuer Tiefpunkt“.

„Politiker neigen dazu, ihre Leistungen für die Bürger in bestem Licht darzustellen und sich von ihrer politischen Konkurrenz abzuheben. Das ist nur allzu menschlich und insofern auch zu akzeptieren. Mitunter schießen die Selbstdarstellungen der Politik aber so über das Ziel hinaus, dass es einfach ärgerlich ist und nicht unwidersprochen bleiben kann“, heißt es in der Einleitung.

Das „Werbeblatt der Wählergemeinschaft in Klein Nordende“, enthalte gleich mehrere Aussagen, „die wir von Seiten der anderen drei Fraktionen im Gemeinderat hier zurückweisen möchten“.

Inhaltlich geht es um Details zum Flächennutzungsplan und zum Ortsentwicklungskonzept, das thematisch seit einigen Jahren bereits ein Dauerbrenner in Klein Nordende ist. Außerdem moniert die SPD, dass die WG, die selbst bei der letzten Kommunalwahl zwölf Prozent verloren habe, den Stimmverlust der Sozialdemokraten, die in Klein Nordende lediglich 2,3 Prozent eingebüßt hatten, spöttisch mit den Worten „gone with the wind“ kommentiert hätten.  „Solche Häme wollen wir im Dorf nicht“, heißt es im Schreiben der drei Parteien.

Außerdem kritisiere die WG, dass die Leitung des Ausschusses „Familie, Jugend, Schule“ und der Vorsitz im Schulverband Klein Norden-de-Lieth jetzt „bei einer Partei“, namentlich in der Hand, des CDU-Fraktionsvorsitzen-den, liege. Dabei werde unterstellt, dass der Vorsitzende dieser Gremien „allein“ und „maßgeblich“ die „Kinder-und Jugendarbeit“ der Gemeinde bestimmen könne. Dies sei nicht richtig. Tatsächlich würden alle maßgeblichen Beschlüsse durch die jeweiligen Gremien gefasst.

Unter dem Stichwort „Stilfragen“ werden Formulierungen der Wählergemeinschaft wie „Unruhe im Dorf stiften“ als „schlichtweg nicht akzeptabel“ bezeichnet. „Noch schlimmer wird es, wenn jegliche Meinungsäußerung der anderen Parteien von Seiten der WG unter den Verdacht gestellt wird, nur der parteipolitischen Profilierung zu dienen.“

Im Fazit heißt es: „Über die inhaltlichen Positionen der WG wollen wir gerne in den Gremien mit der WG diskutieren, wie es sich in einer Demokratie gehört. Eürige Aussagen der WGF gingen jedoch „über die üblichen, im demokratischen Wettstreit ztr akzeptierenden Äußerungen hinaus“. Man hoffe, diesen „Tiefpunkt“ zügig hinterlassen zu können, damit man sich „jetzt den vor uns liegenden Sachftagen der neuen Legislaturperiode“ zuwenden kann. Carsten Wittmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 22.12.2018

 

Weihnachtslieder: So macht singen richtig Spaß

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KLEIN NORDENDE Die Stimmung war prächtig. Nur wenige Minuten benötigte Sören Schröder, um auf dem Vorplatz des Klein Nordender Töverhuus Weihnachten wahr werden zu lassen. „Klein Nordende singt - Weihnachtsspezial“ heißt es in der Gemeinde stets in der Adventszeit. Und längst hat sich das Event etabliert. Bester Beweis: In diesem Jahr kamen über 240 Mitsinger zum Töverhuus - bei schönstem Winterwetter.

Kein Regen, dafür Temperaturen nah dran am Frostbereich. Ideale Bedingungen für ein winterliches Open-Air-Spektakel. Für all jene, die nicht ganz textsicher waren, wurden per Beamter die Weihnachtslieder an die Wand projiziert. Und wen zwischendurch einmal kurz der kleine Hunger überfiel, der konnte sich an heißen Waffeln, Glühwein und anderen typischen Adventsspezialitäten laben.

Im Mittelpunkt aber stand der Spaß - und die Musik. Von Adventsballaden bis zu weihnachtlichen Mitsinghvmnen war alles im Angebot. Im Minutentakt stimmte Schröder bekannte und weniger bekannte Lieder an.

Gemeinsam mit seinem Bruder Niels ist der Elmshorner Musiker mit dem Projekt „Der Norden singt“ über die Region hinaus bekannt geworden. Seine Mission: Möglichst jeden Mann und jede Frau für das Singen zu begeistern. „Bei uns ist jeder gleich.
Jung und Alt, Sänger und Nichtsänger, Unter-der-Dusche-Sänger und Im-Auto-Sänger“, hatte Schröder schon im Vorfeld gesagt - und hielt Wort.

Jeder, der Lust auf Musik und Weihnachtsstimmung hatte, war willkommen. Empfangen wurden die Besucher von einem magisch-weihnachtlichen Licht, in das Bäume und Hecken des Töverhu-us-Vorplatzes getaucht waren. Fast alle Teilnehmer schmetterten die Lieder munter mit. Die einen am Anfang noch leicht verschämt, die anderen voller Inbrunst. Gemeinsam entstand so ein Chor der besonderen Art. Und eine weihnachtliche Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 19.12.2018

Diese Weihnachtsfeier gehört einfach dazu

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KLEIN NORDENDE Wenn die Gemeinde Klein Nordende zur Seniorenweihnachtsfeier einlädt, strömen die Massen. Auch in diesem Jahr durften sich Bürgermeister Adolf Luitjens und Cheforganisatorin Ulrike Weers wieder über eine gut gefüllte Bürgermeister-Hell-Halle freuen. Für Luitjens war es die erste Weihnachsfeier-Ansprache als Bürgermeister. Mit der Kommunalwahl im Mai hatte er seinen nicht mehr angetretenen Amtsvorgänger Hans-Barthold Schinckel abgelöst.

„Seit vielen Jahren gehört diese Feier zu den schönen Traditionen in unserer Gemeinde“, sagte Luitjens. Seinen Dank richtete er an das Organisationsteam und die verantwortlichen Sozialausschuss-Mitglieder. „Wir sind stolz auf die Lebensqualität in unserer Gemeinde“, betonte der Bürgermeister. Es sei ein Ort, in dem es sich gut älter werden lasse.

Mit Blick auf die anstehenden Festtage hob er die Weihnachtsbotschaft hervor und betonte die Schlagworte Frieden, Mitmenschlichkeit und Hoffnung. Luitjens Dank ging an alle, „die sich für das Gemeinwohl engagieren“.

Auch Ulrike Weers freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste. „Durch ihr Kommen macht unsere Arbeit Spaß.“ Spaß machte auch das bunte Programm der Weihnachtsfeier.

Los ging es mit dem Chor Viva la Musica, es folgten der Auftritt des Theaters Dogus und der Grundschule mit einem „Liebeskummer-Beitrag.
Anschließend sprach Pastor Lars Därmann, bevor der TTC Elmshorn eine Latein-Tanzvorführung bot. Für viele war der Höhepunkt der Feier der Auftritt von Gerd Spiekermann, der sich als Buchautor, Plattsnacker und NDR-Mann einen Namen gemacht hat. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 18.12.2018