Erstsemester in der Kalkgrube

GEOWISSENSCHAFTEN Studenten der Uni Hamburg erkundeten zu Studienbeginn das Naturschutzgebiet

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KLEIN NORDENDE „Nehmen Sie so viel Gelände mit, wie Sie können. Betteln Sie so lange, bis Sie mit dürfen.“ Diesen Rat gab Schutzgebietsreferent Roland Vinx den neuen Geowissenschaftsstudenten der Universität Hamburg mit auf den Weg. Betteln mussten die Erstsemester an diesem Tag nicht lange. Professorin Eva-Maria Pfeiffer vom Institut für Bodenkunde hatte sie gleich an ihrem zweiten Tag an der Universität zu einer praktischen Orientierungseinheit in die Liether Kalkgrube in Klein Nordende eingeladen. Hier erfuhren die Studenten aus erster Hand, wie es ist, einen Salzstock in 30 Metern Tiefe zu erforschen oder anhand von Gesteinsschichten die Erdgeschichte zu entdecken.

en 231017bGleich nach der Begrüßung sagte Pfeiffer: „Geowissenschaften sind ein tolles Fach. Heute erhalten Sie einen ersten allgemeinen Einblick.“ Gemeinsam mit Roland Vinx vom Naturschutzgebiet Liether Kalkgrube und Hans-Joachim Wohlenberg von der Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tomesch zeigte Pfeiffer zunächst anhand von Karten die Entstehung des Geotops. Wohlenberg und Vinx wiederum schilderten die Entwicklung der ehemaligen Abbaugrubc von Düngekalk hin zum Naturschutzgebiet und Nationalen Geotop. Auch erinnerten sie an die Tiefbohrung von 1872. Dieser Einführung folgte dann der Rundgang durch die Kalkgrube. Die Studenten bekamen dabei Gesteinsschichten zu sehen, die normalerweise in etwa sechs bis sieben Kilometern Tiefe verborgen sind. Als Teil eines Salzstocks sind diese geowissenschaftlichen Besonderheiten im Liether Moor bis an die heutige Erdoberfläche aufgestiegen.

ln der Liether Kalkgrube tauchten die Studenten schließlich etwa 30 Meter tief in den Salzstock, der von Elmshorn bis Tomesch reicht, ein. Reste von Gipsgestein, Kalk, Sand und Tonstein aus dem Perm sind dabei ebenso zu sehen wie der Kupferschiefer, der als schwarzes Band in der felsigen Ostwand der Kalkgrube zu erkennen ist. Die Studenten konnten nach diesem Orientierungstag feststellen: Die Kalkgrube ermöglicht zusammen mit einem Findlingsgarten im Eingangsbereich einen beeindruckenden Rückblick auf Ereignisse aus 1,9 Milliarden Jahren Erdgeschichte. Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 23.10.2017

Klönschnack, Frühstück und Büchermarkt

KLEIN NORDENDE Beim Landfrauenverein Nordende und Umgebung reiht sich zurzeit eine Veranstaltung an die nächste. Kaum waren die Damen von ihrer Tour nach Quedlinburg zurückgekehrt, stand schon etwas Neues auf dem Programm: Ein gemeinsames Frühstück mit einem Büchertauschmarkt.

Die Idee dahinter: Ein gemütliches Treffen zum Plaudern und Austauschen, ohne still einem Vortrag zu lauschen. Deshalb beschloss das Vorstandsteam, seine Mitglieder ins Klein Nordender Töverhuus einzuladen.

Jede teilnehmende Landfrau sollte drei Bücher mitbringen, die sie im Rahmen des Marktes gegen anderen Lesestoff eintauschen konnte. Der Büchertauschmarkt kam bei den Anwesenden ausgesprochen gut an. Auch das leckere Frühstück und die Zeit zum Klönen machten den Frauen sichtlich Spaß oder, wie Pressewartin Ulrike Rösch es formulierte: „Landfrauen haben sich immer etwas zu erzählen. Die Damen haben sich bei der Veranstaltung spürbar wohl gefühlt.“ mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 20.10.2017

Landfrauen auf Tour in Niedersachsen

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KLEIN NORDENDE Braunschweig, Quedlinburg, Thale, Walsrode - das waren die Stationen der diesjährigen Mehrtagesausfahrt des Landfrauenvereins Nordende und Umgebung. Die 36 Landfrauen haben in den vier Tagen viel erlebt und gesehen.

„Unser erster Programmpunkt war Braunschweig. Es regnete, war kalt und ungemütlich als es zur Stadtbesichtigung durch die Löwenstadt geht. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“, erzählt die Pressewartin der Landfrauen, Ulrike Rösch, die ebenfalls mit auf Tour war.

Die Landfrauen erlebten die Stadtführung als lebendigen Geschichtsunterricht. Sie erfuhren viel über die Ursprünge der Stadt und die Entwicklung Braunschweigs zur Handelsmetropole in der Zeit Heinrich des Löwens. Die nächste Station der Landfrauen war Quedlinburg. Drei Tage hatten die Ländfrauen, um die mittelalterliche Stadt sowie deren Umgebung zu erkunden. Begleitet wurden sie dabei von der Stadtführerin Christel.

„Christel ist genau die richtige für diesen Job. In Quedlinburg geboren und aufgewachsen ist sie mit Leib und Seele Stadtführerin. Christel brachte uns auf unterhaltsame, lockere Art und Weise ihre Heimat näher, ohne mit Jahreszahlen und ähnlichen Dingen zu langweilen. Sie führte durch enge Gassen, zeigte Fachwerkhäuser, das Rathaus und das Schloss und erzählte Wissenswertes über die alte Stadt und die Weltpolitik des zehnten Jahrhunderts, die auch in Quedlingburg mitgeschrieben wurde“, berichtet Rösch begeistert.

Nach der Stadtbesichtigung stand am Nachmittag die beeindruckende Landschaft des nahcgclegenen Selketals auf dem Programm. Mit der historischen Selke-talbahn fuhren die Ausflüglerinnen von Gemrode nach Silberhütte, bevor sie die Tage in Quedlinburg ausklingen ließen.

Bei dem Harzausflug der Landfrauen durfte weder eine Rundtour durch den Ostharz noch ein Besuch in Thale und auf dem Blocksberg fehlen. „Auf dem Hexentanzplatz verließ unsere Stadtführerin Christel als Hexe den Bus, trieb mit dem Busfahrer ihre Späße und führte uns zum Hexentanzplatz. Dabei erzählte sie spannend, auch in Form von Gedichten und Zitaten, von den Zeremonien rund um den Hexentanz“, schildert die Pressewartin ihre Eindrücke.

Ein Besuch in Wemingerode und im Vogelpark Waldsrode rundeten die Ausfahrt der Landfrauen ab, die voller neuer Eindrücke wieder in der Heimat ankamen. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 20.10.2017

Kleines Zebra macht Schulweg sicher

SPENDE Sparkasse Südholstein unterstützt Erstklässler aus Klein Nordende mit Büchern zur Verkehrserziehung

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KLEIN NORDENDE Mit der Grundschule Klein Nordende verbindet den Mitarbeiter der Sparkasse Südholstein, Matthias Röhl, zahlreiche Geschichten und Erinnerungen.
Nicht nur er selbst ist in der Elmshorner Nachbargemeinde zur Schule gegangen, sondern auch seine Kinder. „Vor 44 Jahren bin ich auch hier in die erste Klasse gegangen und hatte einen großen Vorteil: Mein Schulweg war sehr kurz, nur knapp 150 Meter. Viele von Euch haben einen längeren Weg. Damit Ihr immer sicher und gut zur Schule kommt, unterstützt Euch die Sparkasse Südholstein mit dem Buch „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“, sagte Röhl und erklärte, dass die Erstklässler damit lernen können, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. „Während meiner Schulzeit gab es das kleine Zebra noch nicht“, sagte Röhl schmunzelnd und überreichte den Klein Nordender Schulkindern die Bücher. Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 18.10.2017

„Band im Himmel“ im Töverhuus

KLEIN NORDENDE „Die Besten gehen immer zu früh“, das muss die Musikwelt Jahr um Jahr immer wieder erfahren. Seien es nun John Lennon, Joe Cocker oder wie jüngst George Michael, David Bowie oder Leonard Cohen - die „Band im Himmel“ wird immer größer...

en 131017Der Bremer Musiker Matthias Monka möchte mit seinem „Band im Himmel“-Pro-gramm an viele dieser verstorbenen Musiker erinnern und ihr Werk feiern. Am Freitag, 17. November, um 20 Uhr, singt und spielt Matthias Monka im Klein Nordender Töverhuus live am Piano auf seine ganz eigene Art Songs von John Lennon, Frank Sinatra, David Bowie, Udo Jürgens, Rio Reiser, Ben E. King, Elvis Presley, Prince und vielen anderen. Der Musiker sagt: „Freuen wir uns darüber, dass diese Künstler gelebt und uns diese tolle Musik hinterlassen haben.“

Monka wurde 1971 in Bremen geboren. Mit durchschnittlich 170 Auftritten pro Jahr zählt er zu den aktivsten Musikern im norddeutschen Raum. In den vergangenen Jahren sang und spielte Monka unter anderem mit Leslie Mandokis „Soulmates“ und stand mit Eric Burdon, Paul Young, Alannah Myles, Howard Jones, Chris de Burgh, den Weather Girls, Roger Chapman, Roger Hodgson (Supertramp) und Peter Maf-fay auf der Bühne. Außerdem ist er solo und mit verschiedenen Bandprojekten unterwegs, unter anderem mit seinem Swingtrio „Triple Pack“.

Auch in Klein Nordende ist Matthias Monka kein Unbekannter: Im vergangenen Jahr präsentierte Monka sein John Lennon-Tribute Programm im Töverhuus und auch als Begleiter von Annie Heger hat das Klein Nordender Publikum ihn schon erlebt.

Die Karten kosten 12,50 Euro und sind im Vorverkauf über die Volksbank Elmshom, Königstraße, sowie in Klein Nordende über den REWE-Markt Peter Erichsen und das Blumenhaus Konetzny erhältlich.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 13.10.2017