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Verkehrsberuhigung ist zu laut

Klein Nordende (ne). Erste Kritik an den kürzlich abgeschlossenen Baumaßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Dorfstraße wurde während der Gemeinderatssitzung laut. Die Rechts-vor-Links-Regelung und die in der Straße parkenden Autos haben zur Folge, dass beispielsweise große Fahrzeuge wie zurzeit Schlepper mit schweren Gülleanhängern ständig zwischen Gasgeben und Bremsen wechseln. Die Geräuschentwicklung ist dabei nicht unerheblich. "Einerseits haben wir nun ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen, andererseits aber mehr Lärm", beschrieb Hans Mann während der Einwohnerfragestunde die Situation.
"Nichts ist ewig", beruhigte Bürgermeister Hans Barthold Schinckel. Die jetzt durchgeführten Maßnahmen seien zusammen mit den Beteiligten geplant worden. Ein positiver Sofort-Effekt der Maßnahmen sei die deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs. Alles andere müsse sich einspielen. Die Situation in der Dorf straße werde weiter beobachtet. In etwa zwei Jahren, versprach der Bürgermeister, werde der Stand der Dinge überprüft und gegebenenfalls Abhilfe geschaffen.
Guter Brauch im Dorf war es einmal, während extremer Trockenheit, wie der derzeitigen Periode, den Bürgern des Spargeldorfes Klein Nordende die Gebühr für 20 Kubikmeter Abwas-
ser zu erlassen. "So konnte der sandige Boden ohne größere Kosten beregnet werden", erinnerte Wilhelm Wefer während der Einwohnerfragestunde der Gemeinderatssitzung. Das sei richtig, antwortete Bürgermeister Schinckel. Heute sei das aber wegen der Kosten für den Verwaltungsaufwand nicht mehr leistbar. Außerdem habe die Gemeinde noch Abgaben von 11000 Euro für verunreinigtes Schmutzwasser zu leisten.

Verkehrsberuhigung mit geräuschvollem Nebeneffekt: Durch die neue Rechts-vor-Links-Regelung in der Dorfstraße müssen schwere Fahrzeuge ständig zwischen Gas und Bremse wechseln. Foto: nelai

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