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Umweltsünder an der Kalkgrube

Am Freitag entdeckten Walker auf einem Feldweg an der Kalkgrube den illegal abgeladen Sperr- und Hausmüll. Helmut Hamke verständigte Bürgermeister H.-B. Schinckel, dieser erstattete Anzeige bei der Polizei. Der zuständige Polizist Herr Rosenau hat die Ermittlungen aufgenommen.


Foto: Gerd Nelaimischkis


Polizei fahndet nach Umweltsünder - Pressebericht


Bericht aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.01.2006:

Klein Nordende (ne). Offenbar am Donnerstag oder Freitag hat ein Lastwagen eine Ladung Hausmüll an der Liether Kalk­grube am Ende eines Feldweges abgeladen. Jogger hatten den Müll entdeckt. "Mir wurde die Sache jetzt gemeldet", sagte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel.
Der Umfang der Ladung ist beträchtlich und nur mit einem kleinen Lkw zu transportieren. Spuren der Fahrzeugräder sind noch deutlich in dem Boden zu sehen.
Offenbar handelt es sich bei der Ladung um eine Mini-Haushaltsauflösung. "Das sind Schweine!", ärgerte sich Schin­ckel und stocherte in dem Müll herum. Zerlegte Schränke, Ti­sche, Spiegel, jede Menge Ver­packungskartons, (Bast-)Weinflaschen bis zum großformati­gen Bild, Teppiche (Läufer), Lampenöl, Maiskolben (für Kleintiere?) und Kinderschuhe waren dort zu finden.
Heute wird sich die Umwelt­polizei mit dem Fall beschäfti­gen. "Eine Anzeige gegen Un­bekannt ist sicher", sagte der Bürgermeister.
Dabei hätten die Umwelt­frevler es wesentlich einfacher und ohne Anzeige haben kön­nen. Rund 80 Prozent der La­dung wären sie in der Müllver­wertungsanlage in Ahrenlohe kostenlos losgeworden oder es wäre sogar ebenfalls kostenlos abgeholt worden. "Das ist abso­lut unverständlich", schüttelte Hans-Barthold Schinckel im­mer wieder den Kopf über die seit Jahren umfangreichste ille­gale Müllentsorgung in seiner Gemeinde.
Wer gegen Ende der vergan­genen Woche im Weg an der Kalkgrube einen verdächtigen (Klein-)Lastwagen gesehen hat, sollte sich möglichst sofort an den Bürgermeister, Telefon (04121)91711, wenden.

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