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Sprengstoff versetzt ein Dorf in Schrecken


Donnerstag, 13. Dezember 2007: Das LKA durchsucht morgens um 6.00 Uhr ein Einfamilienhaus im Kastanieneck, Klein Nordende. Ungefähr 1,5 kg Sprengstoff wird gefunden. Ein Jugendlicher, 15 Jahre alt, hat sie zum "Basteln" ins Haus geholt. Wegen der Gefährlichkeit, der Instabilität des Materials wird es vor Ort auf einer Wiese gesprengt. Vorher werden die Schule, der Kindergarten und die Menschen der angrenzenden Wohngebiete evakuiert, die Straßen gesperrt.

Da denkt man, wir leben in einem kleinen beschaulichen Dorf und plötzlich steht dieses Fleckchen Erde im Rampenlicht, mitten in den Schlagzeilen der Nachrichten:

Hochexplosive Sprengstoffe in einem Einfamilienhaus gefunden!

Gott sei Dank geht alles gut! Das LKA bemerkt die Aktivität des Jugendlichen rechtzeitig und die brisante Mixtur kann vernichtet werden, ohne dass jemand zu Schaden kommt. Und so langsam macht sich bei vielen Kopfschütteln breit: Wie kann ein 15jähriger an so hoch explosive Stoffe gelangen und sie lagern, ohne dass die Familie etwas davon bemerkt? Wir können eigentlich nur hoffen, dass durch diesen Vorfall andere Chemiefreaks und Bastler sowie ihre Familien und Freunde aufgerüttelt wurden und die Finger von solchen "Experimenten" lassen!

Zum Nachlesen der Ereignisse haben wir die Berichte aus Presse und Internet hier zusammengestellt:

Bericht der EN vom 14.12.2007

Bericht der EN vom 15.12.2007

Bericht der Holsteiner am Wochenende vom 15.12.2007

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