Pressearchiv

Unser Pressearchiv

Seniorengerechtes Wohnen und neue Geschäfte?

Seniorengerechtes Wohnen und neue Geschäfte?


Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel zeigt auf das sogenannte Sondernutzungsgebiet N
zwischen Dorfstraße und Sandhöhe, das bebaut werden soll. Foto: Gorres

(Klein Nordende/dg) Klein Nordende geht neue Wege: In dem als Sondernutzungsgebiet gekennzeichneten Bereich zwischen Dorfstraße und Sandhöhe soll nicht nur ein Lebensmittelgeschäft für die Nahversorgung angesiedelt werden. "Wir wollen daran angrenzend eine kleine Ladenzeile schaffen und im hinteren Bereich des Gebiets seniorengerechte Wohnungen errichten", berichtet Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. Die Gemeinde hat sich für die nächsten Monate viel vorgenommen.
Zwar ist noch nichts in trockenen Tüchern, aber "die Grundstückseigentümer, denen die Flächen in diesem Bereich gehören, haben uns signalisiert, das sie ihre Grundstücke an die Gemeinde verkaufen würden", so Schinckel. Damit wären die ersten Voraussetzungen für die Ansiedlung und den Bau der Wohnungen geschaffen. "Doch ohne Hilfe können wir das Projekt nicht verwirklichen", weiß der Bürgermeister. Deshalb soll ein Investor die Gemeinde unterstützen.
Die bestehenden Geschäfte in der Gemeinde müssen sich um ihre Existenz keine Sorgen machen. "Wir wollen keine Konkurrenz-Betriebe ansiedeln, sondern unser Angebot für die Bürger sinnvoll ergänzen", sagt Schinckel. Denkbar sei, dass eine Apotheke, ein Zeitschriftenladen oder eine Gaststätte in die Ladenzeile einziehen. Genaue Planungen gibt es noch nicht. "Darüber wollen wir auch mit den Anwohnern sprechen." Was das Projekt "Seniorengerechtes Wohnen" angeht, so blickt Schinckel optimistisch in die Zukunft. Er hat sich in der Gemeinde Hohenaspe über ein solches Vorhaben informiert und weiß: "Da ist das sehr gut angekommen." Auch in Klein Nordende gibt es schon zehn Anfragen, wann die Wohnungen für Senioren gebaut werden. Den Standort zwischen Dorfstraße und Sandhöhe hält Schinckel für ideal: "Einerseits ist es dort durch das angrenzende Landschaftsschutzgebiet ruhig, andererseits ist die Nähe zum Dorf und der Buslinie gegeben."
Bald sollen Gespräche mit dem Architekturbüro geführt werden, das auch das Projekt in Hohenaspe realisiert hat. "Ich wünsche mir, dass wir so schnell wie möglich starten können", sagt der Bürgermeister.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 23.01.2008

Zurück