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Schutzhütten für Radler und Wanderer


Jetzt können die Touristen in Scharen kommen

(Klein Nordende/rs) Norddeutsches Schietwetter - Radler können ein Lied davon erzählen. Umgekehrt freut sich auch so mancher, wenn er bei gutem Wetter eine gemütliche Rast einlegen möchte und dafür Bank und Papierkorb vorfindet. Für beides wird gerade auf Klein Nordender Gebiet gesorgt. Vier Schutzhütten sind aufgestellt worden. Eine an der Liether Kalkgrube, eine an der Kreuzung Heideweg/Kreuzweg, eine am Utweg und eine hinter der Ollerlohstraße im Liether Moor.

Was noch fehlt sind Sitzgarnituren und Papierkörbe. Auch sollen die Schutzhütten Schindeldächer erhalten. Möglich macht all dies das Programm Ländliche Struktur- und Entwicldungsanalyse (LSE). 40.000 Eurokosten die vier Schutzhütten samt Equipment wie Fahrradbügeln und Info-Tafeln, auf denen das Radwegenetz verzeichnet ist. 20.000 Euro hofft die Gemeinde an Fördermitteln zu erhalten. "Hoffentlich hält das lange", sagt Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. An einer Hütte habe bereits jemand Plastikflaschen heiß gemacht und an die Wände geklebt. "Es wäre schade", so Schinckel, "wenn in einem Jahr alles wieder zerstört wäre."

Noch sehen die neuen Schutzhütten, wie hier am Utweg, ein wenig nackt aus.

aus der Holsteiner am Wochenende vom 21.10.2006



Endlich gibt es Schutzhütten für Radler und Wanderer

Klein Nordende (ne). Mach' mal Pause! Diese schon sprichwörtliche Aufforderung gilt demnächst für alle Fuß- und Radwanderer auch in Klein Nordende: Nach sechs Jahren schleppender Planung entstehen im Rahmen des regionalen Projekts Unterelbe-Region (PUR) zum Förderprogramm der Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) Schutzhütten an der Liether Kalkgrube, im Liether Moor, an der ehemaligen Blockstelle Himmel und am Utweg. Ob allerdings für dieses LSE/PUR-Projekt jemals die zugesagten LSE-Mittel fließen werden, ist offen. "Zum Glück", so Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel, "hatten wir 2000 für dieses Vorhaben im Haushalt 40000 Euro vorgesehen." Damit könne die Gemeinde aus eigener Kraft die Bauten erstmal finanzieren. Wenn dann noch ein paar Euro aus Kiel und Brüssel kommen, wird die Gemeinde die Zuschüsse nicht ablehnen.

Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel vor der Klein Nordender Schutzhütte für Fuß- und Radwanderer.
Foto: Nelaimischkis

Am LSE/PUR-Projekt zur Förderung der Wirtschaftskraft der Region hatte Klein Nordende zur Stärkung des Tagestourismus im Jahr 2000 den Bau von Schutzhütten beantragt. Doch für das von der Landesregierung anfangs hoch gepriesene Vorhaben ging das Geld aus.
Umso erfreulicher, dass nun, dank des kürzlich in die Planung eingestiegenen Norderstedter Planungsbüros Zumholz, in Klein Nordende als ein Teil des Örtlichen LSE-Pakets die vier Schutzhütten entstehen. Es sind die ersten Hütten dieser Art in der Region Unterelbe.
Neben einer an zwei Seiten offenen Hütte mit Sitzgelegenheiten erhält jede Hütte auf dem Vorplatz zwei rustikale, aus Baumstämmen gefertigte Tisch-Bank-Kombinationen. Große Info-Tafeln werden das gesamte Radwegenetz der Unterelbe-Region aufzeigen sowie Hinweise auf lokale Anlaufpunkte geben.

aus den Elmshorner Nachrichten vom 30.09.2006

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