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Schnelles Netz für die Gemeinde

Start für Glasfaser-Ausbau in Klein Nordende

Jens Jacobsen (links) und Andreas Kamin schauen sich zusammen mit der Geschäftsführerin des ZBMG, Ines Nicolaisen, die Bautätigkeiten in der Straße Am Redder an FOTO: PETER WARNCKE

Von Peter Warncke

KLEIN NORDENDE Der Glasfaser-Ausbau des Zweckver­bands Breitband Marsch und Geest (ZBMG) in Klein Nord­ende hat begonnen. Nachdem knapp 50 Prozent der Anwoh­ner sich angemeldet haben, konnte der Startschuss in der Straße Am Redder mit den Tiefbau-Arbeiten gegeben werden. Bei der Begehung des Bauabschnitt haben sich die beiden stellvertretenden Bür­germeister Jens Jacobsen (Vorsitzender des Wegeaus­schuss) und Andreas Kamin (Vorsitzender des Bau- und Planungsausschuss) mit ZBMG-Geschäftsführerin Ines Nicolaisen getroffen, um vor Ort die Bautätigkeiten zu begutachten.

2016 war Klein Nordende dem Zweckverband, einem Zusammenschluss von 18 Gemeinden im Südwesten Schleswig-Holsteins, beige­treten. Nach mehreren Jahren der Planung erfolgt jetzt die Verlegung von Leerrohren durch die Firma Terrado Net­works GmbH als Subunter­nehmer der Firma innogy SE für den ZBMG. Unmittelbar danach werden die Hausan­schlüsse zu den Anliegern hergestellt, die einen Vertrag mit dem Netzbetreiber Wilhelm.Tel aus Norderstedt ab­geschlossen haben.

Die Inbetriebnahme des Netzes soll bis Ende des Jah­res 2020 abgeschlossen wer­den. Für die Anwohner ent­lang der Trasse ergeben sich während der Tiefbauarbeiten keinerlei Einschränkungen. Die Verlegung erfolgt entlang der Straßen Am Redder, Schulstraße, Lütten Kamp und Ziegeleiweg bis zum Bahnübergang Rotenlehm.

Ein zweiter Strang verzweigt Am Redder zur Dorfstraße und folgt dann den Straßen Sandhöhe, Bürgermeister- Diercks-Straße, Heideweg, Eichenallee und Eichenweg sowie im Liether Moor. Außerdem findet die Sanierung der Kanalleitungen für Schmutz- und Regenwasser in der Schulstraße statt. In mehreren Bauabschnitten muss die Straße zeitweilig komplett gesperrt werden. Neben den Anwohnern sind das Gemeindezentrum, die Grundschule und die Feuer­wehrbetroffen. „Alle Anlieger werden rechtzeitig infor­miert“, versprechen Jens Ja­cobsen und Andreas Kamin. Beide hoffen, dass ein Groß­teil der Arbeiten in den Som­merferien stattfinden kann.

Elmshorner Nachrichten, 17.06.2020

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