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Presseberichte zu den Baumaßnahmen

In Klein Nordende wird bis Ende des Jahres gebuddelt

Von Gerd Nelaimischkis

Klein Nordende. Die Stadtwerke Elmshorn wechseln in der Dorfstraße jeweils in kleineren Bauabschnitten von der Bundesstraße 431 bis zur Ortsgrenze Elmshorn Gas- und Stromleitungen aus. Gleichzeitig werden dort Kommunikationsleitungen neu verlegt. Sämtliche Leitungen sind bereits für die im Flächennutzungsplan bis 2025 vorgesehenen Erweiterungen durch neue Baugebiete und das angedachte Dorfzentrum dimensioniert. Für den Straßenverkehr werden an den 14tägig wechselnden Bauabschnitten Einbahnstraßen und im Dorf dazugehörige rückführende Umleitungen eingerichtet.
Ab dem 26. Juni werden diese Arbeiten in einem Teil der Straße Am Redder und in einem Teilbereich des Ziegeleiwegs zwischen dem Mohr-Hof und dem Töverhuus durchgeführt. Im Wiesengrund beginnen die Arbeiten am 10. Juli und am 7. August im Bereich der Bundesstraße 431 bis zur Ortsgrenze Elmshorn. Sämtliche Arbeiten sollen am 21. Dezember abgeschlossen sein.
Etwas problematisch gestalten sich die Arbeiten in der Dorfstraße. Dort liegen die auszuwechselnden Leitungen unter dem Fußweg an der Allee. "In Handarbeit müssen dort die neuen Leitungen durch das Wurzelwerk der Straßenbäume verlegt werden", sagte Bürger-meister Hans-Barthold Schinckel. Zum Einsatz komme hier ein spezieller Sandsauger, der das dichte Wurzelwerk vom Sand befreien, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
Im Zuge der Baumaßnahmen soll an einigen Stellen der jetzt sehr schmale Gehweg an der Dorfstraße auf ein maximal mögliches Maß verbreitert werden. Fortgeführt werden soll die Pflasterung des Gehweges mit Verbundsteinen in dem noch verbliebenen Bereich der Dorfstraße zwischen dem Redder und dem Töverhuus. Die dort jetzt vorhandenen Betonplatten müßten ohnehin für die Verlegung der Leitungen aufgenommen werden, so Schinckel. Die Gemeinde müsse dann nur die Kosten von 12000 Euro für den neuen Belag des Fußweges tragen. Die restlichen Kosten der gesamten Sanierungsarbeiten an den Leitungen würden ohnehin von den Stadtwerken getragen.

"Wie hier an der Dorfstraße werden bis Dezember abschnittsweise Gas-, Strom- und Kommunikationsleitungen verlegt", sagte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel.
Foto: ne

aus den Elmshorner Nachrichten v. 07.06.2006


Baufirmen zahlen für Dorfstraße

Nach Sanierung wieder Löcher in der Straße. Experten: Asphaltdecke war zu dünn.
Hinzu kam, daß offenbar der Teeranteil der Asphaltmischung zu niedrig war, nicht die notwendige Klebkraft entwickelte. Die Reparaturen werden von der Baugemeinschaft Eurovia/Kemnabau übernommen.

Von Gerd Nelaimlschkjs

Klein Nordende. Gerade erst saniert - und gleich wieder schadhaft. Die marode Dorfstraße ist das Sorgenkind von Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. Bis zu fünf Meter lange und sieben Zentimeter tiefe Löcher haben sich 2005 zwischen
Neue Straße und Sandhöhe auf getan - nur ein Jahr, nachdem die Bauarbeiten beendet waren. Und die Straßenbaufirmen, die für die Arbeiten verantwortlich waren, wollten nicht für die Reparatur aufkommen. Bis jetzt...
Die Weigerung zu zahlen begründete die Baugemeinschaft Eurovia/Kemnabau aus Hamburg so: Der Untergrund der Straße sei so schlecht gewesen, daß die neue Straßendecke zwangsläufig habe reißen müssen. Damit seien die Firmen nicht regreßpflichtig.
Das wollte Schinckel nicht gelten lassen. Er schaltete über den Wege- und Unterhaltungsverband Pinneberg (WUV) das Ingenieurbüro Klütz&Collegen aus Bokel ein. Und die kamen zu einem völlig anderen Ergebnis. Nach zwölf Probebohrungen stellten die Experten fest, daß die Risse auftraten, weil die Asphaltdecke an vielen Stellen zu dünn war. Drei der zwölf Bohrungen lagen ein Zentimeter unter der Mindest-Soll-Stärke von vier Zentimetern, vier weitere Bohrungen noch deutlich darunter. Andere Stellen
waren dagegen mit fünf bis fast sieben Zentimetern viel zu dick aufgetragen. Die bestellte Gesamtmenge Asphalt stimmte dadurch wieder. Hinzu kam, daß offenbar der Teeranteil der Asphaltmischung zu niedrig war, nicht die notwendige Klebkraft entwickelte.
Nach einigen Ortsterminen und reichlich Schriftverkehr jetzt die Kehrtwende der Baugemeinschaft. Eurovia/Kemna haben, so Bürgermeister Schinckel, inzwischen zugesagt, eine Nachbesserung des Abschnitts II zusammen mit der Durchführung des Abschnitts III vorzunehmen. Und zwar auf eigene Kosten. Dabei sollen die zu dünnen Aufträge in einer Tiefe von vier Zentimetern ausgefräst und erneuert werden. Dort wo sich Risse im Unterbau befinden, wird in einer Tiefe von acht Zentimetern ausgefräst, um die Tragschicht der Straße zu stabilisieren. Komplett neu nachgebessert werden die Anfangs- und Endbereiche des zweiten Bauabschnitts.
"Zusätzliche Kosten durch die Nachbesserung entstehen der Gemeinde und dem WUV nicht", sagt Hans-Barthold Schinckel. Zu zahlen seien lediglich aus den jährlich gezahlten Gemeinde-Rücklagen von 24000 Euro durch die WUV-Kasse für die Bauabschnitte I und III die ganz normalen Kosten von je 28 000 Euro und für den Abschnitt II etwa 60 000 Euro.
Nach Absprache mit den Stadtwerken Elmshorn sollen die Straßenbauer in den nächsten Tagen mit den Sanierungsarbeiten beginnen.

aus den Elmshorner Nachrichten v. 19.06.2006


Klein Nordende: Gehweg wird verbreitert

Klein Nordende (ne). Vorgezogen worden war von Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel die September-Gemeinderatssitzung, um eine Änderung des Bebauungsplanes 17 möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Wie erwartet gab es am Donnerstagabend für den Bebauungsplan 17 wie gleichzeitig auch für ein Flurstück im Bebauungsplan 1 vom Rat grünes Licht.
Knackpunkt der angestrebten zusätzlichen Bebauung im Plan 17 war, dass nach der aus den 90er-Jahren stammenden Planung für die jetzt anstehende Bebauung keine Zufahrt vorgesehen war. Das wurde jetzt nachgeholt. Die dafür erforderlichen 700 Quadratmeter Grünfläche werden in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde durch eine Ausgleichsfläche im Liether Moor ersetzt. Die Kosten für die Änderung und die Ausgleichsfläche trägt der Investor.
Die Arbeiten an den Versorgungsleitungen im Bereich Dorfstraße/Bundesstraße 431
(die EN berichteten) dauern etwas länger als geplant. Anwohner seien mit der Bitte um Verbreiterung des Gehweges an die Gemeinde herangetreten, erklärte der Bürgermeister auf die Frage einer Einwohnerin. Bei den dann folgenden Vermessungen sei festgestellt worden, dass dort einige Privatgrundstücke bis zu 50 Zentimeter auf Gemeindeland liegen. Nach den Arbeiten wird der Gehweg durchgehend zwei Meter breit sein. "Der lange geplante Kreisel im Einmündungsbereich Dorfstraße/Bundesstraße 431 ist noch nicht vom Tisch", antwortete Schinckel auf eine weitere Frage während der Einwohnerfragestunde. Problem für die Gemeinde sei dabei, dass nach dem Wunsch der zuständigen Behörden der Kreisel dort größer als der zwischen Groß-und Klein Nordende gestaltet werden soll. Das bedeutet, dass die Gemeinde das entsprechende Land dafür aufkaufen müsse. Dafür fehle aber das Geld. Andererseits soll der Kreisel auch nicht so klein wie auf Kaltenweide in Elmshorn ausfallen, wo Fahrzeuge einfach geradeaus weiterfahren können.
Nach sechs Jahren der Planung bekommt jetzt Klein Nordende Schutzhütten für Radfahrer und Wanderer. Die vier vom Forstamt Rantzau gefertigten Hütten mit dazugehörigen Bänken und Tischen sollen, so Bau- und Planungsausschussvorsitzender Peter Bartl, im September an der Kalkgrube, im Liether Moor, an der ehemaligen Blockstelle Himmel und am Utweg aufgebaut werden.

aus den Elmshorner Nachrichten vom 26.08.2006

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