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Pächter votieren gegen Vorschläge

Pächter votieren gegen Vorschläge

Diskussion um die Verkehrsberuhigung Liether Moor neu aufgerollt.

Klein Nordende (ne). "Nun ist die Kuh wieder auf dem Eis", äußerte sich ein sehr unzufriedener Bürgermeister Hans Barthold Schinckel am Ende der Einwohnerversammlung in Sachen Verkehrsberuhigung Liether Moor. Nach der Einwohnerversammlung im Oktober sowie einem gemeinsamen Lösungsansatz des Kreisverkehrsamtes Pinneberg und der Gemeinde sei er jetzt davon ausgegangen, dass der favorisierten Schilderlösung zugestimmt werde.
Es kam aber anders. Pächter votierten vehement gegen jede Änderung. Befürworter der Schilderlösung wollten jetzt den Zusatz "Anlieger frei", den das Verkehrsamt wegen seiner Unwirksamkeit ablehnt. Sogar die eigentlich schon zu den Akten gelegte Lösung von Schranken an den Einfahrtsstraßen wurde wieder hervorgeholt. Die große Masse der Versammlung aber blieb ohne Meinung und Votum.
Um das starke Verkehrsaufkommen zwischen Elmshorn und dem Autobahnzubringer Tornesch-Oha im Landschaftsschutzgebiet Liether Moor zu unterbinden, waren im Rahmen des Konzepts zur Verkehrsberuhigung des Dorfes seit Oktober 2003 Verkehrszählungen und verschiedene Lösungsansätze diskutiert worden. Verworfen wurde schließlich die Sperrung des Gebietes durch Schranken, die nur von Anwohnern und Anliegern mit entsprechenden Schlüsseln geöffnet werden können. Favorisiert wurde von Gemeinde, Anwohnern und Kreis bisher die Sperrung durch Schilder "Durchfahrt verboten".
Wie die Geschichte weiter geht, ist wieder völlig offen. "Nun ist erstmal der Wegeausschuss an der Reihe", so Hans Barthold Schinckel. Dort werde man nach neuen Lösungen suchen, um den Durchgangsverkehr aus dem Moor herauszuhalten.

aus den Elmshorner Nachrichten vom 12.07.2007

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