Pressearchiv

Unser Pressearchiv

Neues aus der Spieliothek


Spieliothek soll erhalten bleiben

Barmstedt (mei). Die Barmstedter Spieliothek-mobil e.V. soll nicht zum politischen Spielball der Fraktionen im Kreistag werden. Da sind sich die CDU-Abgeordneten Ingvar Rieck-Perschonke und Heike Beukelmann mit dem Vorsitzenden der Spieliothek, Axel Schmidt, einig.
Seit der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses gibt es für die Fortführung dieser kreisweit agierenden Einrichtung einen Fahrplan, dem die Mitglieder des Ausschusses mehrheitlich zugestimmt haben.
Die Spieliothek soll künftig in das "Gesamtkonzept Präventive Jugendarbeit" eingebunden werden. Die enge Verbindung der Institution zu Schulen, Jugendzentren und Kindertagesstätten sollen möglicherweise weiter ausgebaut werden. Beukelmann, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, sagt: "Nur so macht es Sinn!"
Bis zur Sommerpause soll dieses Konzept stehen und ein Fünf Jahresvertrag zwischen dem Kreis und der Spieliothek
geschlossen werden, so sieht es der im Jugendhilfeausschuss gefundene Kompromiss vor.
Bis 2005 hatte die Spieliothek einen Vertrag mit dem Kreis Pinneberg. Dieser wurde im Rahmen der Haushaltskonsolidierung des Kreises von der CDU gekündigt und lief Ende 2006 aus. Für das laufende Jahr erhielt die Einrichtung die Zusage über einen Zuschuss in Höhe von 20 000 Euro.
Die Spieliothek hat rund 11 000 Spiele in ihrem Bestand. Ihr fester Standort ist Barmstedt. Hier können die Spiele ausprobiert und ausgeliehen werden. Darüber hinaus sind 23 Gemeinden im Kreis Pinneberg an der Einrichtung beteiligt. Hier ist die Spieliothek regelmäßig vor Ort aktiv.

Die CDU-Abgeordneten Ingvar Rieck-Perschonke und Heike Beukelmann mit Spieliothek-Chef Axel Schmidt.

aus den Elmshorner Nachrichten vom 28.02.2007



Vertrag für die Spieliothek mobil

Barmstedt (buf). Um den Erhalt der Barmstedter Spieliothek ist erneut ein politischer Streit entbrannt. Dabei sind sich die Fraktionen einig, dass der Kreis Pinneberg diesen Spielverein weiterhin mit 20000 Euro fördert. So haben alle Politiker im Jugendhilfeausschuss während dessen jüngster Sitzung betont, dieser Verein, der kreisweit 11000 Spiele ausleiht, solle wie Wendepunkt oder Kreis jugendring einen langfristigen Finanzierungsvertrag bekommen.
Doch darüber, wann das geschehen soll, streiten sich jetzt SPD und CDU. Thorsten Fischer (SPD) fordert, sofort einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der Spieliothek abzuschließen. Heike Beukelmann (CDU) setzte sich im Ausschuss durch, erst ein "Gesamtkonzept für präventive Jugendarbeit" zu erarbeiten, in das die Spieliothek eingebettet werden soll. Somit könne der Vertrag erst im Sommer abgeschlossen werden. Beukelmann: "Nur so macht es Sinn! Die Spieliothek aus dem Gesamtkonzept herauszureißen, ist absurd. Sie muss mit den Schulen und Jugendzentren vernetzt werden."
Diese Vernetzung gebe es seit Jahren, wundert sich der Spieliothek-Vorsitzende Axel Schmidt, in die Mühlen des Parteigezänks geraten zu sein. Er sagt: "Wir können aber damit leben, wenn bis zur Sommerpause ein Finanzierungsvertrag vorliegt." Schmidt sagt aber auch: "Eigentlich ist ein Konzept überflüssig." Bereits heute nutzten die Schulen und Jugendzentren in 23 Vertragsorten die 11000 Spiele und Spielgeräte des Vereins.
Die Öffentliche Diskussion, seit die CDU im Jahr 2005 den Zuschuss gestrichen hat, habe der Spieliothek eher geholfen, sagt Schmidt. "Jetzt haben sie erkannt, was für ein Juwel sie hier im Kreis Pinneberg haben." Zwei hauptamtliche Kräfte sowie zwei Zivil dienstleistende und drei Aushilfskräfte seien ständig unterwegs, um die Spiele zu verteilen.

Spieliothek-Chef Axel Schmidt (links) zeigt den CDU-Abgeordenten Heike Beukelmann und Ingvar Rieck-Perschonke das Haus.

aus dem Blickpunkt vom 07.03.2007

Zurück