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Neue Dorfstraße - alles gut

Klein Nordendes Bürgermeister ist zufrieden. Baumaßnahmen kosteten die Gemeinde 24 000 Euro.

Klein Nordende (ne). Nach drei Jahren war es das letzte Bauleitertreffen des Projektes Dorfstraße. Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel, Kirstin Westphal vom Amt Elmshorn-Land wie auch die Vertreter der beteiligten Firmen Uhl aus Elmshorn, Sewerin aus Hamburg sowie den Stadtwerken Elmshom waren recht zufrieden. "Alles ging gut über die Bühne", so Uwe Brassat von der Firma Uhl. Entsprechend fand dieses letzte Arbeitstreffen im Töverhuus bei einem zünftigen Frühstück statt.
Mit dem Projekt Dorfstraße sind eine ganze Reihe von Maßnahmen angegangen worden. Es wurde nicht nur in mehreren Bauabschnitten die Straßendecke durch die Firma Sewerin erneuert. Auch die Stromleitungen und alten Gasleitungen wurden in den Bürgersteigen von den Stadtwerken Elmshorn neu verlegt. Im Zuge dieser Maßnahme versah die Firma Uhl die Gehwege mit einer neuen Pflasterung.
Berücksichtigt wurde insbesondere bei der Verlegung der Versorgungsleitungen die geplante Neugestaltung der Dorfmitte. Voraussichtlich 2008 soll im Bereich Dorfstraße/Sandhöhe ein Zentrum mit Supermarkt, weiteren Geschäften und eventuell auch Senioren-Wohnungen entstehen. Langfristig sind Neubaugebiete in den Bereichen Bürgermeister-Diercks-Straße und Eichenweg geplant.
Mit den Baumaßnahmen in Angriff genommen wurde auch das Konzept der Verkehrsberuhigung im Dorf. Auf Initiative des Umweltausschussvorsitzenden Dr. Jan Heilmann waren 2006 Verkehrszählungen durchgeführt worden. Das Ergebnis: Die Dorfstraße wies unter den täglich 7000 Fahrzeugen einen sehr großen Anteil an Durchgängern von und nach Elmshorn auf. Um diesem Verkehrsaufkommen und den hohen Geschwindigkeiten entgegenzuwirken, wurden im Zuge der jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen Fahrbahnmarkierungen neu gesetzt, der Bereich am Töverhuus mit einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Kilometer pro Stunde versehen sowie vor dem Töverhuus in die Straße eine "Groninger Rampe" (Erhöhung) eingearbeitet und in dem gesamten Straßenzug eine Rechts-vor-Links-Regelung eingeführt. Eine Wirkung macht sich schon jetzt bemerkbar. Das Verkehrsaufkommen in der Dorfstraße hat sich etwa halbiert.
Um ein Ausweichen der früheren Dorfstraßennutzer in das Liether Moor zu verhindern, ist auch für das Moor eine Verkehrsberuhigung in Arbeit. In Zusammenarbeit mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Pinneberg werden zurzeit verschiedene Möglichkeiten von Maßnahmen überdacht. Vermutlich wird die von der Gemeinde vorgeschlagene Schilderlösung zur Regelung des Verkehrs nur für Anlieger umgesetzt werden.
Erfreulich ist, dass die Gemeindekasse durch das Maßnahmenpaket wenig belastet wurde. Die Straße wurde über den Wegeunterhaltungsverband Pinneberg und die Leitungen von den Stadtwerken bezahlt. Für die Gemeinde blieben die Kosten für die neuen Gehwegsteine (12 000 Euro) und für die Maßnahmen der Verkehrsberuhigung (12 000 Euro). "Eine absolut gelungene und runde Sache", konnte sich zu Recht Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel freuen.

Mit der Abnahme der Baumaßnahmen durch Vertreter der ausführenden Firmen sowie Kirstin Westphal vom Amt Elmshorn-Land (vorne, v. l.) und Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel wurde das dreijährige Projekt Dorfstraße in Klein Nordende abgeschlossen. Foto: Nelaimischkies

aus den Elmshorner Nachrichten vom 25.04.2007

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