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Liether Moor: Autos sollen raus

Liether Moor: Autos sollen raus

(Klein Nordende/rs) Es wird ein neuer Anlauf unternommen, den Durchgangsverkehr im Liether Moor einzudämmen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung des Klein Nordender Wegeausschusses. Dass akuter Handlungsbedarf besteht, dem wollte kein Politiker widersprechen. Die Wege, besonders die Banketten, befänden sich nach allgemeiner Einschätzung in einem "erbärmlichen Zustand".
Anwohner Wolfgang Heuer legte einen Plan vor, wie das Problem nach Auffassung im Moor wohnender Bürger gelöst werden könne. 30 von ihnen hätten sich kürzlich getroffen. Sie wollen Heuer zufolge erreichen, dass an den Einfallsstraßen ins Moor, auch in Seeth-Ekholt und Tornesch, Schilder mit der Aufschrift "Durchfahrt verboten" aufgestellt werden, ergänzt um den Hinweis "Anwohner frei". Damit, so Heuer, würde wohl zumindest die Hälfte des Verkehrs draußen bleiben.
Diese Schilder-Kombination war von der Verkehrsaufsicht des Kreises Pinneberg in der Vergangenheit abgelehnt worden. Begründung: die Regelung sei nicht kontrollierbar. Der Ausschuss beauftragte nun die Verwaltung, ein weiteres Mal bei der Verkehrsaufsicht vorstellig zu werden. Weil jahrelang nichts geschah, soll ausgelotet werden, ob ein offizieller Antrag der Gemeinde doch Erfolg haben könnte. Schlechter als mit einem Schildertest könne die Situation nicht werden.
Schrankenlösungen, so Ausschuss-Chef Burkhard Schalhorn, seien definitiv vom Tisch. Das begrüßte auch Landwirt Wilhelm Pump, der täglich mit Gerät durchs Moor muss.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 10.04.2008

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