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Liether Moor: "Keine Ausnahmeregelungen"

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Seit gut einem Monat
gilt das Verbot für Kraft-fahrzeuge im Liether
Moor - Kerstin Westphal vom Ordnungsamt Elmshorn-Land und Bürgermeister Hans- Barthold Schinckel haben teils mit einer brodelnden Gerüchteküche zu kämpfen und erklären Details.

Foto: Urbatzka


(Klein Nordende/su) Große runde Verbotsschilder stehen seit rund vier Wochen am Wischdamm und am Weg zum Schnakenmoor in Elmshorns Nachbargemeinde (wir berichteten), darunter die Aufschrift: "Landwirtschaftlicher Verkehr frei". Damit ist nun alles klar? Nein. Kerstin Westphal vom Ordnungsamt Elmshorn-Land sowie Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel haben es nun mit einer großen Gerüchteküche rund um die Maßnahme zu tun. Ein Beispiel: "Landwirtschaftlicher Verkehr wird gern mit einem Traktor oder einer Dreschmaschine in Verbindung gebracht. Dass der Bauer aber auch seinen Pkw für Fahrten zur Kontrolle auf dem Feld nutzt, trifft nicht immer auf Verständnis", so Schinckel. Auch gäbe es im Dorf das Gerücht, die Gemeinde habe Ausnahmegenehmigungen verteilt. "Das ist nicht der Fall", so der Bürgermeister weiter. Es gäbe genau eine Erlaubnis für ein staatliches Unternehmen, das Wasseruntersuchungen mache. Regelrecht Angst und Bange wird es ihm allerdings, wenn die Anwohner die Sache selbst in die Hand nehmen: "Es ist schon jemand einem Wagen vor die Motorhaube gesprungen." Schinckel fordert alle zu mehr Umsicht auf und macht deutlich: "Es sind auch künftig keine Ausnahmen geplant."

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 28.07.2010

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