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Schnakenmoor: Verbot für Kraftfahrzeuge ist da

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Ende der Raserei im Moor? Waldemar Krieger vom Bauhof in Klein Nordende sowie Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel enthüllten die drei Schilder, die künftig Kraftfahrzeugen die Einfahrt in den Wischdamm und in den Weg zum Schnakenmoor verwehren sollen.

(Klein Nordende/su) Seit es im Jahr 2003 erstmals von den Anwohnern im Liether Moor hieß, der Durchgangsverkehr nehme immer mehr zu, insbesondere die Raserei, wuchs der Aktenordner zu diesem Thema auf dem Schreibtisch des Klein Nordender Bürgermeisters Hans-Barthold Schinckel ständig. Seit einigen Tagen darf er aber zumindest unter die Überlegungen dazu einen Strich ziehen - die Phase "Beobachtung der Umsetzung" kann beginnen. Nach Einwohnerversammlungen und Verkehrszählungen und einem letzten Gespräch mit Vertretern von Behörde, Kreis und Gemeinde wurden nun insgesamt drei Schilder am Wischdamm und am Weg zum Schnakenmoor aufgestellt.
Künftig heißt es auf diesen Schleichwegen: "Verbot für Kraftwagen und sonstige mehrspurige Kraftfahrzeuge". Zwar ist Schinckel Realist: "Es wird zwar immer noch Leute geben, die sich von den Schildern nicht abhalten lassen", erläutert der Klein Nordender Bürgermeister, er hoffe aber auf einen ersten positiven Effekt. Zusammen mit Kerstin Westphal vom Ordnungsamt Elmshorn-Land stellt er außerdem klar: "Es sollte immer damit gerechnet werden, dass wir Kontrollen machen werden." Außerdem möchte Schinckel in naher Zukunft auch die Verkehrszählung aus dem Jahr 2006 wiederholen. Damals hatten sich an verschiedenen Messtagen innerhalb von vier Stunden hohe Zahlen ergeben. Zwischen 131 und 191 Fahrzeugen zählten die Klein Nordender. Nachdem zeitweise auch Schranken im Gespräch waren, ist Schinckel nun zunächst auf den Effekt der Schilder gespannt.

aus der Holsteiner Allgemeinen vom 26.06.2010

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