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Gebaut wird auch - aber überschaubar

Geht es nach der Gemeinde, bleibt der Radweg im Kurvenbereich eingangs der Dorfstraße. Foto: rs

(Klein Nordende/rs) Er kommt doch noch: der Gehweg an der Bürgermeister-Diercks-Straße. Die Bauarbeiten sind für dieses Jahr geplant und sollen der ungeliebten Pfostenlösung ein Ende setzen.

Damit soll ein Kapitel beendet werden, das in der Vergangen­heit für Ärger gesorgt hatte. Neubürger hatten vorgetragen, dass in ihren Verträgen geregelt sei, dass sie die Erschließung bereits mit bezahlt hätten.

Die Planung des Gehwegs ist nun im Dezember 2020 abge­schlossen worden. Dieses Jahr soll gebaut werden.

Neu geregelt wird der Verkehr in einem Abschnitt der Dorf­straße. Der Kreis Pinneberg hat nach Angaben des stell­vertretenden Klein Nordender Bürgermeisters Jens Jacobsen grundsätzlich sein Okay für die Anlage von Fahrradschutz­streifen gegeben. Das bedeutet: Der Kreis zahlt 75 Prozent der Maßnahme. Allerdings, so Jacobsen, gebe es wohl noch Abweichungen von der eingereichten Planung der Gemeinde. Die sieht vor, orts- ausgangs von der Einmündung der Schulstraße an den Streifen auf Elmshorner Gebiet anzu­schließen.

Weil der Platz in der Kurve für eine solche Lösung nicht auf beiden Seiten reicht, hat die Gemeinde vorgeschlagen, aus Elmshorn kommend wie bisher ein Stück des alten Radwegs zu nutzen und dann von der Schulstraße aus auf die Straße zu verschwenken. Welche Än­derungen der Kreis wünscht, war noch unklar.

Holsteiner Allgemeine Zeitung, 09.01.2021

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