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"Klein Nordende verbaut sich Chance für eine Ortsmitte“

Grüne warnen: B-Plan 35 bereitet nur Probleme

(Klein Nordende/rs) Nein, mit dem Bebauungsplan 35 in direkter Nachbarschaft zum Töverhuus kann sich die Fraktion "Bündnis 90 die Grünen und Unabhängige" überhaupt nicht anfreunden. Es handelt sich um das Gebiet nördlich der Dorfstraße, westlich des Ziegeleiwegs.

"Mit der geplanten Wohnbebauung - im hinteren Bereich mit einer Firsthöhe bis 10,50 Meter - verliert Klein Nordende eine weitere grüne, den Dorfcharakter prägende Fläche", heißt es in einer Presseerklärung der Fraktion.

Die direkt angrenzende Lage zu Töverhuus und Gemeindezentrum prädestiniere das Gebiet geradezu für eine Entwicklung als Ortsmitte inklusive Platz für die Feuerwehr. Dieser Gestaltungsraum werde nun verbaut. Vorausschauender wäre es gewesen, so die Grünen, die Fläche frei zu halten, bis ein Ortsentwicklungskonzept stehe, mit dem auch Fördergelder verbunden sein könnten.

Der Abstand zu Baumgrenzen sei so gering bemessen, "dass es fraglich ist, ob die Bäume langfristig überleben werden", erklären die Grünen weiter. Bedenken hat die Fraktion auch, was Abendveranstaltungen im Töverhuus angeht. Die könnten zu Konflikten mit zukünftigen Anwohnern führen.

Die Hoffnung, noch etwas ändern zu können, ist jedoch gering. "Die Planungen zum B35 wurden in der vorhergehenden Gemeinderatsperiode so weit voran getrieben, dass sie jetzt kaum noch Gestaltungsspielraum aufweisen", so die Grünen. Sie kündigen an, sich dafür einzusetzen, dass bei zukünftigen Planungen "eine Auseinandersetzung mit den Zielen der Ortsentwicklung voraus geht und dass der Erhalt des Grüns in Klein Nordende einen größeren Stellenwert bekommt".

aus der Holsteiner Allgmeinen Zeitung vom 18.07.2018

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