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Klein Nordende hat 2014 viel vor

Klein Nordende hat 2014 viel vor

Mehr als 300 Gäste beim Neujahrsempfang / Bürgermeister Schinckel zieht zu aktuellen Projekten klar Stellung

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(Klein Nordende/su) Bis vor einigen Jahren fand der Neujahrsempfang im Gemeindezentrum statt. Gut, dass die Veranstaltung längst in die Bürgermeister-Hell-Halle verlegt wurde. Bei über 300 Gästen, wie am vergangenen Sonntag, wäre es sonst wirklich sehr, sehr eng geworden.

Wie es so die Art von Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel ist, kommentierte er im Rahmen der Ansprache aktuelle Projekte und hielt dabei mit seiner Meinung nicht hinter'm Berg. Zunächst gab er einen Überblick über die bauliche Entwicklung und machte deutlich, dass er nicht der Ansicht sei, dass Klein Nordende mehr und mehr zugebaut würde. "Verglichen mit anderen Elmshorner Umlandgemeinden ist der Zuwachs bei uns moderat." So solle es auch in Zukunft bleiben.

Gleichzeitig lud er die Zuhörer ein, sich im Rahmen des neuen Bürgerforums, das am 15. Februar startet, einzumischen. "Jeder kann mitmachen", sagte  er, betonte aber auch, dass so eine Einrichtung Hand in Hand funktionieren müsse: "Es sollte nicht dabei herauskommen, dass es heißt: Ja, es kann etwas gebaut werden, aberbitte nicht vor meiner Tür, sondern beim Nachbarn."

In Bezug auf das Baugebiet Auenland ergänzte er: "Die Idee ist, dort einen Spielplatz zu bauen." Das müsse noch in den Gremien diskutiert werden. Er wisse, dass Spielplätze generell teuer seien, aber er sei der Ansicht, Klein Nordende sei gut beraten, etwas für die Kinder zu tun.

Die Zusammenarbeit mit dem Kreis sei teilweise schwierig. Aber Klein Nordende wolle sich einige Dinge auch nicht einfach so gefallen lassen. Er nannte als Beispiele, die Einstufung der Kuhschule des Robustrindervereins als "Hochbauten" oder auch Verzögerungen, die es bei der Einrichtung einer Krippengruppe im Bugenhagen-Kindergarten gebe. "Wir wissen hier alle, dass wir die Plätze wollen, nur beim Kreis Pinneberg spielt jetzt auf einmal eine Rolle, ob Bögen rund oder eckig sind", sagte er. So lasse sich der Einweihungstermin am i. August nicht halten.

Letztlich zahle Klein Nordende im Jahr 2014 erstmals über eine Million Euro an Kreisumlage, was einer Steigerung um zwölf Prozent entspreche. Von Steuererhöhungen könne zwar keine Rede sein, aber die Abwassergebühr solle moderat steigen. Während andere Gemeinden bis zu 2,80 Euro erheben würden, liege der Preis in Klein Nordende gerade einmal bei 1,64 Euro.

Eine tolle Sache sei der Umstieg auf die LED-Straßenlaternen gewesen. Gerade einmal 20 Prozent des bisherigen Verbrauchs schlügen noch zu Buche. Hier werde richtig gespart.

aus der Holsteiner Allgemienen Zeitung vom 15.01.2014

 

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