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Einkaufszentrum wird das Herzstück

Gemeinde hofft auf Abschluss der Kaufverträge noch in diesem Monat.

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Von der Dorfstraße (unten) aus werden die Parkplätze zu erreichen sein. Der große rote Komplex stellt Supermarkt mit Cetränkecenter dar. Rechts daneben, ebenfalls rot eingezeichnet, schließt sich die Shopzeile an. Die roten Würfel oben im Bild und der rote Komplex am Wendehammer zeigen die Seniorenwohnanlage - Letzteres ist aber derzeit nur eine Idee, der Komplex kann auch anders aussehen.

(Klein Nordende/rs) Das Projekt ist mit großen Erwartungen verknüpft. Mit der Errichtung eines Nahversorgungszentrums an der Dorfstraße und der dahinter geplanten Seniorenwohnanlage will sich Klein Nordende für die Zukunft fit machen.

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Hans-Barthold Schinckel

Der Bedarf für beides ist da. 16 Anfragen von Bürgern hat Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel bereits auf seiner Liste von Interessenten für seniorengerechtes Wohnen notiert. Noch eindeutiger ist die Situation bei der Nahversorgung. Zwar gibt es den beliebten Dorfladen von Pächterin Gabriele Stammerjohann in der Dorfstraße 132. Der aber ist vergleichsweise klein, ein dauerhafter Bestand aus Sicht von Politik und Verwaltung deshalb nicht sicher.
Einen Investor, der Nahversorgungszentrum und Seniorenwohnanlage errichten will, hat die Gemeinde gefunden. Dieser soll auch den Landkauf tätigen. Noch gehört das zwei Hektar große Areal fünf verschiedenen Eigentümern. Alle sind Schinckel zufolge jedoch zum Verkauf bereit. Er hofft, dass die Verträge noch in diesem Monat unterzeichnet werden.
Dann würde der Bebauungsplan aufgestellt. Im Frühsommer nächsten Jahres könnte gebaut werden, wenn alles gut läuft. Auf eine Fertigstellung hofft Schinckel für Anfang 2011. Entstehen soll ein etwa 700 Quadratmeter großer Markt plus Getränkecenter (300 - 400 Quadratmeter). Daneben ist eine Shop-Zeile mit kleineren Geschäften angedacht. Denkbar wäre sogar ein Dorfkrug. Alles soll ländlich-freundlich gestaltet werden, damit der Komplex zur Umgebung passt.
Hinter dem gesamten Nahversorgungszentrum, abgetrennt durch Grün, soll die Anlage für seniorengerechtes Wohnen entstehen. Deren Anbindung erfolgt über die Sandhöhe.
Viele Details sind noch offen. Auch die Zustimmung der Landesplanung steht noch aus. Schinckel ist jedoch vom Erfolg überzeugt.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 14.02.2009

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