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Die Favoriten stehen fest

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300 Laternen in Klein Nordende sollen zu LED-Leuchten der Firma "Indal" werden

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Eines der kleinsten Modelle der Firma "Indal". Diese Leuchte "Stela" hat insgesamt zehn Spots und verbraucht gerade einmal 14 Watt. Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel hat Strichlisten geführt.


(Klein Nordende/su) Rund 98.000 Kilowattstunden verbrauchen die in etwa 300 Straßenlaternen in Elmshorns Nachbargemeinde im Jahr -18.000 Euro macht der Posten im Haushalt von Klein Nordende aus. Das soll sich bald ändern. Wie berichtet, soll die gesamte Beleuchtung des Dorfes auf moderne LED-Technik umgerüstet werden. Dieses Vorhaben wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Ein Zuschuss von 40 Prozent ist bewilligt.

Doch welche Leuchten sollen es sein? Bürger und Kommunalpolitiker waren aufgefordert, sich anhand eines Musterleuchtenparks in der Gemeinde jüngst für zwei Modelle zu entscheiden - einen Lampentypus für Wohngebiete und Nebenstraßen, sowie ein Modell für Hauptstraßen. An einem öffentlichen Rundgang mit Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel beteiligten sich rund 50 Einwohner.

Nun wurden alle eingegangenen Rückmeldungen ausgewertet. Danach machten in beiden Kategorien jeweils die "Stela"-Produkte des Herstellers "Indal" das Rennen. Die futuristisch aussehenden, flachen Leuchtkörper gibt es in den verschiedensten Größen. So kann die Leuchte beispielsweise mit zehn oder auch insgesamt 30 einzelnen Spots betrieben werden. "Es erfolgt nun eine lichttechnische Berechnung", erklärt der Bürgermeister das weitere Vorgehen. Dabei werde ermittelt, welche Modelle an den Straßen jeweils für die beste Ausleuchtung sorgen.

Der Finanzausschuss kommt am Mittwoch, 17. August, wieder zusammen. Bis dahin möchte Schinckel ein Ergebnis aus der Berechnung haben, um die exakten Kosten der Maßnahme zu kennen. Die neuen Leuchten werden übrigens mittels Adaptern auf die vorhandenen Laternenpfähle montiert. "Mir ist bewusst, dass darunter einige in schlechtem Zustand sind", so der Bürgermeister weiter. Diese würden im Zuge der LED-Einführung ebenfalls generalüberholt.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 10.08.2011

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