Pressearchiv

Unser Pressearchiv

Klein Nordende: Spätbus ist (noch) kein Thema

(Klein Nordende/Elmshom/rs) Ende kommenden Jahres läuft der Vertrag der Stadt Elmshorn mit dem Busbetreiber "die linie" aus. Aktuell wird in der Krückaustadt heiß diskutiert, welche Verbesserungen es bei Taktung, Linienführung und Ausstattung geben soll.

Im Gespräch ist sowohl ein früherer Beginn des täglichen Busbetriebs als auch das Angebot späterer Fahrten. Was genau kommt, ist noch offen. Doch was heißt das für das Umland?

Sollten die umliegenden Gemeinden spezielle Wünsche haben, müssten diese das Zusatzangebot auch bezahlen. "Das ist uns so kundgetan worden und dafür habe ich auch Verständnis", sagt Klein Nordendes Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. Allerdings ist die Gemeinde aus seiner Sicht mit dem bisherigen Angebot gut bedient. "Der Bus fährt alle halbe Stunde", sagt er. Einen großen Bedarf in den späten Abendstunden kann er nicht erkennen. Jedenfalls keinen so großen. "Busse fast leer durch die Gegend fahren zu lassen und dafür viel Geld in die Hand zu nehmen, ist nicht sinnvoll", sagt Schinckel. Dies sei deshalb von Klein Nordender Seite auch nicht beabsichtigt.

Herangetragen wurde an die Gemeinde allerdings von Bürgern der Wunsch nach einer besseren Anbindung der Praxis Hogenkamp in Elmshorn. Derzeit müssten Busnutzer aus Klein Nordende bei Schlachter Fock aussteigen. Für Ältere, die nicht mehr gut zu Fuß seien, sei der Weg zur Praxis beschwerlich, weiß Schinckel.

Den Wunsch, die Linienführung so zu verändern, dass es eine direkte Verbindung zum Hogenkamp gebe, habe die Gemeinde an die Südholstein Verkehrsservice-Gesellschaft weitergegeben, sagt Schinckel. Doch das führe offenbar zu Problemen bei der Taktung. Der Bürgermeister geht deshalb davon aus, dass es beim Status quo bleibt.

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 08.10.2016

Zurück