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Klein Nordende: Bürger in Sorge um Lebensqualität

Wohin soll sich der wachsende Ort entwickeln? / Alle sind zum Mitmachen aufgerufen

haz-050214

(Klein Nordende/rs) Die Initiative geht von Bürgern mehrerer Straßen aus - doch auch die Politik Klein Nordendes steht hinter dem Plan, zusammen mit den Einwohnern ein Ortsentwicklungskonzept zu erarbeiten. Getragen werden soll das Ergebnis am Ende von möglichst vielen Bürgern.

Den Auftakt zu diesem Prozess macht am Sonnabend, 15. Februar, ab 15 Uhr ein großes Bürgerforum im Gemeindezentrum. Dazu wurden bereits großflächig Flyer an die Haushalte verteilt. Hintergrund der ganzen Aktion ist das rasante Wachstum der Gemeinde in den zurückliegenden fünf Jahren. Insbesondere die kompakte Bebauung des Auenlands mit seinen eng stehenden Stadtvillen ist vielen Bürgern ein Dorn im Auge. Sie sorgen sich darum, dass der Ort durch immer mehr Umwandlung von Grünflächen in Bauland und damit verbunden immer mehr Verkehr seine Lebensqualität verliert.

Andrea Gentzsch, eine der Organisatorinnen des Bürgergerforums,befürchtet, "dass wir hier in zehn Jahren in Hamburg ähnlichen Verhältnissen leben". Mitstreiter Marco Ader sagt: "Wir sind nicht gegen jedes neue Baugebiet." Es müsse aber genau geschaut werden, wo und was mit welchen örtlichen Folgen

gebaut werde. Auch Politik und Verwaltung sind mit dem, was im Auenland passiert, nicht mehr recht glücklich. "Es sind schon sehr massive Gebäude", sagt Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel.

Die Idee eines Bürgerforums, aus dem nach den Willen der Organisatoren möglichst Arbeits gruppen zu verschiedenen Themen wie Verkehr oder Umwelt entstehen sollen, hält er für gut. So etwas habe es schon 2002 gegeben. Damals aber mit dem Haken, dass nichts habe umgesetzt werden können, weil das Land jede Zahlung verweigerte. Mehr Infos unter www.buergerforum-klein-nordende.de

aus der Holsteiner Allgemeinen Zeitung vom 05.02.2014

 

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