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Wir stellen vor: Das ist Molli aus Lütt Nordend

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Die Kinder der Grundschule tauften das sechs Monate junge Robustrind-Kalb auf den Namen,, Molli".

(Klein Nordende/su) "Mehr Tiere und Natur in den Unterricht" ist eine vielerorts gern in den Mund genommene These. Die Gemeinde Klein Nordende um Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel hat zu dem Thema jüngst im Liether Moor Nägel mit Köpfen gemacht. Kurzerhand hatte man sich dazu entschlossen, ein Kalb des dortigen Robustrindervereins (wir berichteten) zu kaufen, um den Kindern der Grundschule regelmäßige Besuche zu ermöglichen. Dabei könne die Entwicklung der Tiere genau beobachtet und viel über das soziale Verhalten der Rinder gelernt werden.

Bereits vor dem Ausflug ins Liether Moor waren die Kinder aber bereits Feuer und Flamme, erklärt Schulleiterin Ines Görmann. Es ging nämlich darum, einen Namen für das rund sechs Monate junge Tier zu finden, der mit dem Buchstaben "M" beginnen sollte. Mathilda? Milli? Malva? Moira? Martha? Nein. Die ganze Schule stimmte mit ab. "Molli" heißt das junge Tier ab sofort.


Zu Besuch bei "Molli" im Moor

haz-020411-2.jpgAls die Viertklässler der Klein Nordender Grundschule sich dem Zaun nähern, hinter dem die Highland-Rinder es sich gut gehen lassen, merken die Kinder schnell, dass die Tiere gar nicht so klein sind, wie man vielleicht denkt. Cut, dass der Vorsitzende des Vereins für extensive Robustrinderhaltung im Liether Moor e.V., Dieter Wichmann, ein paar Möhren dabei hatte - da wird auch so eine stolze Kuh schwach. Die Grundschüler freuen sich bereits auf viele weitere Besuche im Liether Moor. Wichmann schmiedet übrigens derweil Pläne für die Zukunft: auf weiteren acht Hektar in der Nähe könnte vielleicht bald ein Gehege entstehen, wo sich Mensch und Tier beim Durchlaufen begegnen können. (su)

aus der Holsteiner Allgemeinen vom 02.04.2011

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