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Grundstein für Schulanbau gelegt


Grundstein für Schulanbau gelegt

"Es hatten immer wieder andere Dinge, wie zum Beispiel Anschaffungen für die Feuerwehr, Vorrang. "
Siegfried Schultz

Klein Nordende (ne). Mehr symbolischen Charakter hatte die Grundsteinlegung für zwei Anbauten der Grundschule Klein Nordende-Lieth. "Die Schule ist schon so oft um- und angebaut worden, da mache eine richtige Grundsteinlegung mit Schatulle, Münzen und Zeitungen keinen Sinn mehr", erklärte Siegfried Schultz, Vorsteher des Schulverbandes Klein Nordende-Lieth.
Trotzdem hatte auch diese Grundsteinlegung einen höchst feierlichen Charakter. Siegfried Schultz, Schulleiterin Ursula Franke und Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel schwangen in Anwesenheit des Architekten Burghardt Koriath und York Oldehus vom Amt Elmshorn-Land die Maurerkelle und setzten ein paar Grundsteine aufeinander.
Gut 20 Jahre sowie drei Amtszeiten von drei Bürgermeistern und drei Schulverbandsvorstehern lang hat es gedauert, bis die Anbauten in Angriff genommen worden sind. "Es hatten immer andere Dinge wie Anschaffungen für die Feuerwehr oder der Bau der Bürgermeister-Heil-Halle Vorrang", erklärte Siegfried Schultz.
Gebaut wird ein neues Lehrerzimmer für die 22 Lehrkräfte, die sich bisher im Schichtdienst einen kleinen Raum teilen mussten. Hinzu kommt ein Klassenzimmer, das für die zurzeit hohe Schülerzahl benötigt wird. Später, wenn die Schülerzahl den Hochrechnungen gemäß rückläufig sein wird, soll dieser Klassenraum als Werkraum genutzt werden. Bezahlt werden die 335 000 Büro teuren Anbauten allein von der Gemeinde. Das Land wie auch die Stadt Elmshorn, die Mitglied des Schulverbandes ist, beteiligen sich nicht an investiven Maßnahmen. Bezogen werden sollen die Räume nach den Sommerferien zu Beginn des Schuljahres 2008/09.

Symbolische Grundsteinlegung (vorne v. I.) Burghardt Koriath, Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel, Schulleiterin Ursula Francke, Schulver-bandsvorsitz-ender Schultz. Foto: nelai

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