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Grenzenloses Spielvergnügen in Klein Nordende

EN - Bericht v. 06.06.2006

Grenzenloses Spielvergnügen in Klein Nordende

Klein Nordende (ne). "Etwas peinlich" war es dem Gastgeber schon, daß sie nun auch die Sieger bei den 1. Grenzenlosen Spielen von Dörfern des Amtes Elmshorn-Land am Sonntag im Waldstadion wurden. Für das Klein Nordender Team nahm Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel den Wanderpokal von Hartwig Sievers, Kulturchef und Initiator der Spiele, entgegen. Den zweiten Platz hatte sich das Team Seester erkämpft. Seeth-Ekholt erreichte den 3. Platz. Raa-Besenbek und Seestermühe kamen gemeinsam auf Platz vier. Nicht vertreten waren die Amtsdörfer Klein Offenseth-Sparrieshoop und Kölln-Reisiek.
Begeistert von den Spielen zeigten sich Teilnehmer, Besucher und auch Organisatoren. "Das waren super Spiele!", freute sich Volker Nass, selbst Organisator des Dorffestes in Raa-Besenbek am kommenden Wochenende. Die Durchführung sei sehr gelungen. Der Einsatz der Veranstalter enorm.
Es sei beispielhaft, was Klein Nordende da auf die Beine gestellt habe, lobte auch Besucher Otto Leverköhne, Bürgermeister aus Seeth-Ekholt. Zu hoffen sei, so der Amtsvorsteher, daß beim nächsten Mal auch die jetzt noch fehlenden Dörfer des Amtes teilnehmen werden.


Kostete viel Kraft: das Treckerspiel zu Beginn der ersten "Grenzenlosen Spiele" mit den Dörfern des Amtes Elmshorn-Land

Noch im Vollbesitz ihrer physischen Kräfte durften die Teams beim ersten der insgesamt sieben Spiele sich so richtig ins Zeug legen: Alle 14 Spieler einer Mannschaft mußten einen Trecker möglichst schnell einmal im Rund über den Sandplatz des Stadions ziehen. Schon bei diesem Treckerspiel waren die Klein Nordender mit 34,7 Sekunden die Schnellsten. Es folgten Seeth-Ekholt (36,1), Seester (36,2), Seestermühe (37,9) und Raa-Besenbek (42,3).
Diese Rangfolge änderte sich dann aber bei den folgenden Spielen laufend. Beim Sägen von dicken Baumstämmen rutschte der Gastgeber auf Platz vier. Recht hektisch ging es beim dritten Spiel zu. Es mußten Eisenbahntrassen gelegt werden: Rundholzer wurden auf einer Strecke von 25 Metern immer wieder von hinten nach vorne unter ein gezogenes Brett gelegt, auf dem auch noch ein Fahrgast mitfuhr.

Beim Strohballenrollen mußte
einer obenauf bleiben

Eine recht nasse Sache an dem sonnigen Tag war das Wasserbombenwerfen. Gewonnen hatte die Mannschaft mit dem höchsten Wasserstand im Sammeleimer. Beim Laufspiel mit Hindernissen wie Eimern, Autoreifen und Tütenknallen galt es, Punkte zu holen. Beim Strohballenrollen von jeweils sieben Spielern mußte ein Mitspieler immer obenauf bleiben.
Dann die "Elefantenrunde" von Bürgermeistern oder deren Vertreter. Auf Strohballen sitzend nahmen (Seester), Thorsten Rockel (Seestermühe), Hans-Barthold Schinckel (Klein Nordende), (Raa-Besenbek) und (Seeth-Ekholt) Fragen von Dr. Jan Heilmann aus dem täglichen Leben entgegen, die von der Sauce Hollandaise über Le-gosteine bis zur Fußball-WM reichten. Wurde eine Frage nicht richtig beantwortet, mußte ein Ball den Korb treffen - krönender Abschluß der "Grenzenlosen Spiele".

von Gerd Nelaimischkis

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