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"Goldener" Brotaufstrich bleibt preisstabil

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Imkerei Wohlt lud zum siebenten Male zum Tag der offenen Tür und informierte über ihre Arbeit.

Klein Nordende (ne). Um Honig und Bienen ging es am Sonntag in der Klein Nordender Imkerei Wohlt. Zusammen mit Kollegen hatten Marianne und Fritz Wohlt zum siebenten Mal zum Tag der offenen Tür eingeladen.
Interessantes über Bienen und die Arbeit von Imkern war zu erfahren. In Schaukästen konnten Bienenvölker und Königinnen beobachtet werden. Auch über Wabenmaterial war viel zu erfahren. Gute Waben sind Voraussetzung für erstklassigen Honig. Gezeigt wurde, wie Mittelwände aus Wachs hergestellt werden können und wie Völker vor Krankheitserregern geschützt werden.
Marianne Wohlt zeigte, wie Honig geschleudert wird: Der süße Inhalt der Waben muss zunächst entdeckelt werden, bis er geschleudert, gerührt und nach der Reife in Gläser abgefüllt werden darf. Probiert werden durfte der frische Honig natürlich auch.
Die Imkerei ist nach wie vor eine lohnende Sache, die Spaß macht. Aber die Bienenvölker haben zunehmend Probleme durch die von Landwirten ausgebrachten Pestizide. "Es gibt Kollegen im Raum Prisdorf", so Fritz Wohlt, "deren Bestand im vergangenen Jahr von ursprünglich 40 auf zehn zurückgegangen ist." Im Bereich Klein Nordende seien die Auswirkungen noch nicht so gravierend, machten sich aber auch bemerkbar. Trotz "Einbußen beim heimischen Imkerhonig werden die Preise stabil bleiben. Nur die Menge ist reduziert. "Wenn Schluss ist, ist Schluss", so Wohlt.

Fritz Wohlt (I.) und Imkerkollegen hatten zum Tag der offenen Tür nach Klein Nordende eingeladen. Foto: Gerd Nelaimischkis

aus den Elmshorner Nachrichten vom 24.07.2008

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