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Schule Klein Nordende: Umbau oder Neubau?

KLEIN NORDENDE / fin

Die Grund­schule Klein Nordende muss umgebaut werden. Ob nur saniert oder gleich ganz neu, steht noch nicht fest. Dar­über machen sich seit etwas mehr als einem Jahr die Mit­glieder im Schulverband Klein Nordende-Lieth inten­siv Gedanken. Ein zukunfts­fähiges Bildungshaus soll her. Wie das aussehen könn­te, soll in einer Machbar­keitsstudie aufgedröselt werden.
Ein neues pädagogisches Nutzungskonzept soll er­stellt werden. Ebenso ein Raum- und Betreuungskon­zept. Es gelte in der Mach­barkeitsstudie auch zu prü­fen, wie die Räumlichkeiten der Grundschule auch von der weiteren Dorfgemein­schaft genutzt werden kön­nen. Alles unter der Prämis­se des bestmöglichen Klima­schutzes.
Die Machbarkeitsstudie soll in Auftrag gegeben wer­den. Ein Schulberatungs- so­wie ein Architektenbüro sol­len sich darum kümmern. Beginnen sollen sie Mitte Mai. Die Ergebnisse sollen bis zum 31. Dezember dieses Jahres präsentiert werden. Kostenpunkt für die Mach­barkeitsstudie: 59 500 Euro.
Gefördert werden soll die Studie durch die Aktivregion Pinneberger Marsch und Geest. Das haben die Mit­glieder während ihrer jüngs­ten Sitzung im Gemeinde­haus Holm einstimmig beschlossen. Die Förderquote liegt bei 55 Prozent. Macht unterm Strich eine Förder­summe von 27 500 Euro.
Der Schulverband hat jüngst bereits den Plan ge­fasst, einen Schulbauberater zu beauftragen. Bevor über­haupt entschieden wird, wie umgebaut werden soll, soll zunächst geklärt werden, wie die Räume genutzt wer­den können.
Es gilt etwa zu klären, ob sie größer oder kleiner sein müssen und wie sie ausge­stattet sein sollen. „Wir wol­len nichts hinbauen und am Ende feststellen, dass die Schule etwas anderes ge­braucht hätte“, hatte Schul­verbandsvorsteher Michael Krohn (CDU) gesagt.

Elmshorner Nachrichten, 04.05.2021

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