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Kinder erforschen Energie

Gelungenes Projekt des Kreisjugendrings in Klein Nordende: Klimaschutz in Kindergärten

KLEIN NORDENDE Im Klein Nordender Kindergarten Bugenhagen sind die Klima-Detektive los. Bevor die Jungen und Mädchen allerdings ihre Detektivausweise bekamen, wurden sie als Energieforscher ausgebildet. Was ist Energie? Wie wird Strom erzeugt? Wie können wir selbst Strom erzeugen? Das waren die Fragen, auf die die kleinen Detektive Antworten suchten und bekamen.

Mit kleinen Wind- und Wasserrädern, Legobauwerken, die mit Solarzellen bewegt wurden und vielem mehr, kamen die Kinder dem Thema Energie und Strom auf die Spur.

Wie anstrengend es sein kann, Energie zu erzeugen, erlebten die kleinen Forscher auch. Mit einem Fahrrad konnten sie eine Bohrmaschine antreiben. Mit der Bohrmaschine sollten Löcher in einen kleinen Baumstamm gebohrt werden, um ein Insektenhotel zu schaffen. "Es dauerte doch ganz schön lange, bis ein Loch fertig war. Die Kinder haben sich beim Fahrradfahren abgewechselt, weil es ziemlich anstrengend war", erzählt die Leiterin des Bugenhagen-Kin-dergartens Alexandra Schaar.

Auslöser für das große Interesse der Kinder am Thema Energie war ein Angebot des Kreisjugendrings (KJR): "Klimaschutz in Kindergärten". Mit einer großen Energieforscher-Kiste bewaffnet kamen die Energieberater des KJR in die Kindergärten, um mit den Jungen und Mädchen auf Entdeckungstour zu gehen. Im Bugenhagen Kindergarten fand die Abschlussveranstaltung des Energieerlebnisjahres statt, an der alle KJR-Betreuer sowie Vertreter des Kreisumweltamtes teilnahmen. "Das ist ein tolles Projekt. Der Vormittag war eigentlich viel zu kurz. Wir haben im Kindergarten jetzt ganz viele Klimaschützer", so Schaar.

Wie intensiv sich die Energie-Detektive mit Stromsparmöglichkeiten im Kindergarten auseinandersetzten, bekam auch Leiterin Alexandra Schaar zu spüren. "Ich habe jetzt zwei Licht-aus-Pfeile in meinem Büro. Ich hatte, während ich nicht im Büro war, das Licht und meinen Computer angelassen. Das haben die Kinder gleich bemängelt, als sie hier nach Stromsparmöglichkeiten gesucht haben", berichtet Schaar." mka

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Per Fahrrad erzeugten Joah, Anton, Cedrick und Bennet (v. I.) Energie, um die Bohrmaschine anzutreiben. KAMIN

aus den Elmshorner Nachrichten vom 30.04.2011

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