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Nächtliche Jagd auf 33 Rinder

KLEIN NORDENDE Das kommt auch in einer ländlichen Gemeinde nicht alle Tage vor: 33 Rinder, eine ganze Herde, waren ausgebrochen. Unbekannte Täter hatten den Elektrozaun der Weide, auf der die Tiere standen, zerstört. Die Herde war ausgebrochen. Das Gefährliche: Die Rinder kamen der Bahnstrecke Elmshorn - Pinneberg sehr nahe und hätten auf die Schienen laufen können. Wie die Tiere wieder eingefangen wurden auf Seite 10

Gefahr: Rinderherde ausgebrochen

Unbekannte Täter hatten den Zaun zerstört / 33 Tiere wären fast auf die Bahnstrecke Elmshorn - Pinneberg gelaufen

KLEIN NORDENDE Das hätte richtig gefährlich werden können. In Klein Nordende war eine Rinderherde ausgebrochen. Und die Tiere kamen den Bahngleisen gefährlich nahe.
Für den Klein Nordender Klaus-Jürgen Mohrdieck war es eine kurze Nacht. Die Tornescher Polizei hatte den
Jagdpächter gegen 22.30 Uhr alarmiert. Der Grund für den nächtlichen Anruf: Im Liether Moor war eine Rinderherde in Richtung Bundesbahn unterwegs. Unbekannte Täter hatten den Elektrozaun der Weide zerstört.
"Wir Jagdpächter sind der Polizei bekannt. Weil im ersten Moment niemand wusste, wem die Rinder gehörten, wurde ich angerufen und um Hilfe gebeten", berichtete Mohrdieck.
Schnelles Handeln war erforderlich, da die Gefahr bestand, dass die 33 Rinder auf die Gleise der vielbefahrenen Bahnstrecke Elmshorn - Pinneberg laufen könnten.
"Mit einigen Telefonaten konnte ich schließlich den Besitzer der Tiere ermitteln. Gleichzeitig haben wir mit Unterstützung einiger Landwirte die Herde rund 500 Meter durch das Moor getrieben", erzählt Mohrdieck.
Das war keine einfache Aufgabe, denn zahlreiche Koppeln sind nicht abgegrenzt. Die Tiere nutzten jede Gelegenheit, um nach links oder rechts auszubrechen. Mit vereinten Kräften von Polizei, Landwirten und Jagdpächter konnten die Tiere schließlich auf ihre Weide geführt werden. Das war noch einmal gutgegangen. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 28.05.2010

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