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Nur der Wind spielte nicht mit

250 Besucher beim Drachenfest in Klein Nordende

KLEIN NORDENDE Es gibt Veranstaltungen, denen geht sprichwörtlich die Luft aus. Ganz anders war es beim Klein Nordender Drachenfest am Sonnabend. Die Stimmung war bestens - dafür fehlte der Wind. Rund 250 Drachenfreunde gaben ihr Bestes, doch nur die wenigsten Flattermänner hoben vom Boden ab. Und wenn, dann meist auch nur für wenige Sekunden und unter körperlicher Höchstleistung. "Wenn die Drachen fliegen sollen, muss man schon rennen", kommentierte Mit-Organisatorin Ulrike Weers die wettertechnische Flaute.

en-260911.jpgLaues Lüftchen: Wer in Klein Nordende seinen Drachen steigen lassen wollte, musste rennen, um für den nötigen Auftrieb zu sorgen. Dennoch kamen rund 250 Gäste zum Drachenfest, die sich auch bei Windstille bestens amüsierten. CAW

Veranstaltet wird das Drachenfest bereits seit Ende der 80er Jahre vom Ausschuss für Familie, Jugend und Kultur. "Und zwar bei jedem Wetter", wie Weers anmerkte. Totale Windstille sei in den vergangenen Jahren allerdings die Ausnahme gewesen. Stattdessen habe man "häufiger mal mit Wind und Regen zu kämpfen gehabt". Weers und ihre Mitstreiter nehmen die Wetterkapriolen seit jeher gelassen. Und auch die Gäste schien der fehlende Wind nicht sonderlich zu stören. Bei herrlichstem Altweiberwetter wurde Stockbrot gegrillt und Klönschnack gehalten. Und die ganz Tapferen stärkten sich erst mit einem Kaffee, bevor der nächste Rundlauf samt Drachen in Angriff genommen wurde. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 26.09.2011

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