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Frischemarkt: Klein Nordende erwartet grünes Licht

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Sie sind davon überzeugt, dass Elmshorn dem Bau des Frischemarkts in Klein Nordende zustimmt: Bauausschussvorsitzender Peter Bartl (links) und Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel.
KELLNER

KLEIN NORDENDE Der Bau- und Planungsausschuss der Gemeinde Klein Nordende zeigte sich auf seiner Sitzung am Donnerstag optimistisch, dass die Stadt Elmshorn dem Bau eines Frischemarktes keine Steine in den Weg legen wird. Sieben Bürger der Gemeinde waren zur Sitzung gekommen - auch, um Informationen über den "Bebauungsplan 32" für das Gebiet östlich der Dorfstraße, nördlich der Sandhöhe und südlich des Ziegeleiwegs zu erhalten. Ein Bericht der "EN" über eine mögliche ablehnende Haltung der Stadt Elmshorn gegenüber dem Bau eines 1400 Quadratmeter großen Einkaufszentrums an dieser Stelle hatte bei Verwaltung und Anwohnern des Ortes Irritationen ausgelöst.
Ausschussvorsitzender Peter Bartl und Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel unterstrichen auf der Sitzung am Donnerstag ihre positive Einschätzung des Projektes: "In Elmshorn wurde der Bau nicht abgelehnt, sondern die Beschlussfassung darüber nur vertagt, weil noch nicht alle Unterlagen vorlagen!"
Das bezog sich vor allem auf eine Untersuchung zur Wirtschaftlichkeit des geplanten Zentrums, auf ein Verkehrsgutachten, das die Auswirkungen der Ansiedlung auf die Straße Lieth untersucht, und auf ein Einzelhandelsgutachten für die Stadt Elmshorn. Der Frischemarkt werde sich rechnen - und für das Verkehrsaufkommen seien keine Veränderungen zu erwarten, sagte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel. Die Gutachten liegen inzwischen auch dem Elmshorner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vor.
Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender von Klein Nordende informierten darüber, dass das Projekt - zu dem unter anderem auch der Bau von zwanzig seniorengerechten Wohnungen im rückwärtigen Trakt gehört - am Montag von den Umland-Bürgermeistern im Rahmen des Stadt-Umland-Konzeptes (SUK) und am Mittwoch erneut vom Elmshorner Fachausschuss erörtert werden soll. Querschüsse erwartet Schinckel nicht: "Ich würde mich sehr wundern, wenn das Projekt nicht akzeptiert wird - vor allem, weil wir in der Zwischenzeit eine Reihe von guten Gesprächen mit den Elmshornern hatten. Manfred Kellner

aus den Elmshorner Nachrichten vom 26.06.2010

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