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Klein Nordende setzt auf Wachstum

ln den kommenden Jahren sollen in der Gemeinde dafür Flächen geschaffen werden / Parteien berieten darüber im Bauausschuss

KLEIN NORDENDE en 260416Klein Nordende soll in den kommenden Jahren moderat wachsen. Darüber sind sich die Lokalpolitiker weitgehend einig. Doch wo soll gebaut werden? Dieser Frage gingen die Mitglieder des Bauausschusses während ihrer jüngsten Sitzung im Rahmen des Entwicklungsplanes der Stadt-Umland-Kooperation Elmshorn nach.

Alle drei im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen (Wählergemeinschaft, SPD und CDU) hatten sich vorab intern Gedanken über mögliche Bau-Areale gemacht. Im Bauausschuss wurden diese Vorschläge nun präsentiert und in Übereinklang gebracht.

Alle Gemeinden des Amtes Elmshorn-Land sind Mitglieder der Stadt-Um- Fortschreibung des Entland-Kooperation Elmswicklungsplanes statt. Die hom. Im Rahmen dieser Zu- beteiligten Gemeinden und sammenarbeit findet in re- Städte sollen dabei sagen, gclmäßigen Intervallen eine welche Flächen zur Verfü-
gung stehen und welche Prioritäten die möglichen Baugebiete haben sollen. Dabei geht es in Fünf-Jahres-Schritten auch bereits um fernere Zeiträume bis hinein ins Jahr 2030.

Die Mitglieder des Klein Nordender Bauausschusses benötigten rund eineinhalb Stunden, bis alle Vorschläge besprochen und ein Konsens hergestellt war. Wobei alle Fraktionen bereitwillig Abstriche hinsichtlich ihrer eigenen Vorstellungen machten.

Die Pläne des Klein Nordender Bauausschusses sehen ein knappes Dutzend potenzieller Wohnbaugebiete vor. Alle Flächen schmiegen sich an die bestehende Bebauung an und sind in ihrer Größe vergleichsweise überschaubar. Lediglich die im Entwicklungsplan enthaltenen Gewerbeflächen liegen etwas abseits, was allein schon der Tatsache geschuldet ist, dass diese Areale ohnehin einen Mindestabstand zur Wohnbebauung aufweisen müssen.

Bereits weit fortgeschritten sind die Planungen für das Gewerbegebiet Alte Ziegelei. Als nächstes gilt aus Sicht der Politiker die Realisierung eines Areals an der Betonstraße als am wahrscheinlichsten. Wobei hier auch die Interessen der Nachbargemeinde Heidgraben beachtet werden müssten. Die angedachten Flächen an der B431 kommen hingegen zumindest kurzfristig wohl eher nicht als Gewerbegebiete in Betracht.    caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 26.04.2016

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