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Der beschwerliche Weg von der Ähre zum Mehl

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Die Klasse 4a der Grundschule Klein Nordende-Lieth stellte beim Ausflug ins Freilichtmuseum am Kiekeberg Butter her. MKA

KLEIN NORDENDE Der Ausflug der vierten Klassen der Grundschule Klein Nordende-Lieth zum Freilichtmuseum am Kiekeberg war für die Jungen und Mädchen eine Reise in die Vergangenheit.
So erlebte die Klasse 4c hautnah den langen und beschwerlichen Weg "von der Ähre zum Mehl". Museums-pädagogin Ursel Thonfeld zeigte den Kindern anhand der alten Gerätschaften des Museums, wie die Felder früher vorbereitet wurden, wie gesät und geerntet wurde. Die Kinder durften ausprobieren, wie früher Getreide gedroschen, gereinigt und schließlich mit einem schweren Mühlstein gemahlen wurde. "Mit dem entstandenen Roggenschrot konnte aber immer noch kein Brot gebacken werden. Es fehlt noch der Sauerteig", berichtete Thonfeld den Viertklässlern. Dass auch das Backen früher wesentlich mühseliger war, führte sie schließlich im Backhaus vor. Vor der Benutzung musste der große Ofen drei Stunden lang vorgeheizt werden. Erst wenn der Ofen richtig heiß war, konnte das Brot darin backen. Anschließend war die Hitze noch groß genug, um Kuchen zu backen und dann Obst zu dörren", so Thonfeld. Nicht nur die Klasse 4c hatte einen erlebnisreichen Vormittag im Freilichtmuseum, sondern auch deren Parallelklassen. Die 4a durfte ihre eigene Butter herstellen. "Das war super toll und die Butter ist echt lecker", war das Fazit der Schüler. Spannend war der Ausflug in die Vergangenheit auch für die 4b. Bei ihnen stand die Herstellungvon Filz im Mittelpunkt.
Nach dem Besuch des Freilichtmuseums war der Ausflug für die Klein Nordender aber noch nicht zu Ende. Es ging weiter in den Wildpark "Schwarze Berge". Hier warteten die Mitglieder des Familien-, Jugend- und Schulausschusses unter Leitung von Ulrike Weers schon mit kalten Getränken und Würstchen vom Grill. Frisch gestärkt machten sich die Viertklässler anschließend in kleinen Gruppen auf Erkundungstour durch den Wildpark.
Der Besuch des großen Spielplatzes und ein Eis bildeten den Abschluss des erlebnisreichen Tages, der bereits zum 27. Mal von der Gemeinde Klein Nordende finanziert wurde. mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 25.05.2010

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