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Mehr Kultur für Klein Nordende

Künstler möchte altes Arbeiterhaus als Ausstellungsraum herrichten / Gemeindevertretung gibt Haushaltsentwurf für 2015 frei

KLEIN NORDENDE Gleich doppelten Grund zur Freude dürfte es in naher Zukunft für Klein Nordendes Feuerwehr geben. Während ihrer jüngsten Sitzung stimmten die Gemeindevertreter einem Carportanbau hinter dem Feuerwehrgerätehaus zu. Der Unterstand soll für den Anhänger der Brandbekämpfer genutzt werden. Und anlässlich ihrer 125-Jahr-Feier im kommenden Jahr darf sich die Wehr vermutlich über einen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 3000 Euro freuen. Zumindest hat sich der Finanzausschuss jüngst für diesen Betrag ausgesprochen.

Das Thema Kunst wird in Klein Nordende voraussichtlich schon bald einen noch höheren Stellenwert genießen. Ein Künstler möchte ein altes Arbeiterhaus im Bereich "Alte Ziegelei" als Ausstellungsraum herrichten. Der Außenbereich soll dann als Skulpturenpark Besucher anziehen. Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel versicherte, dass hierdurch "keine Kosten für die Gemeinde entstehen sollen". Die Lokalpolitiker sprachen sich einstimmig dafür aus, ein entsprechendes Bauplanverfahren vorbereiten zu lassen.

Schinckel wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Areal der Ziegelei derzeit die einzigen Gewerbeflächen im Ort beherberge. Dabei gebe es "immer wieder heimische Betriebe, die sich erweitern wollen". Und wenn man diese Betriebe halten wolle, "müssen wir was anbieten können". Nun sollen drei Flächen östlich der Bundesstraße 431 im Hinblick auf einen möglichen Gewerbestandort genauer unter die sprichwörtliche Lupe genommen werden.

Bei zwei Enthaltungen durch die CDU-Vertreter wurde der Haushaltsentwurf für 2015 verabschiedet. Klein Nordendes Ergebnisplan weist einen Gesamtbetrag der Erträge in Höhe von rund 3,66 Millionen Euro aus. Die Aufwendungen wurden mit gut vier Millionen Euro veranschlagt. Somit bleibt unter dem Strich ein Jahresfehlbetrag von 367100 Euro. Im Finanzplan wurden die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf knapp 3,58 Millionen Euro festgesetzt. Auf Seiten der Auszahlungen weist das Zahlenwerk gut 3,62 Millionen Euro aus. Die Einzahlungen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit belaufen sich auf knapp 900000 Euro. Dem stehen Auszahlungen in Höhe von gut 1,2 Millionen Euro gegenüber. Seit kurzem sitzen alle Fraktionen zusammen, um gemeinsam ein Konsolidierungskonzept auf den Weg zu bringen. Im Januar will man sich alte Verträge (unter anderem Sporthalle und Töverhuus) vornehmen, um dort nach Einsparpotenzialen zu suchen. Diese sollen dann in einen Nachtragshaushalt einfließen. Carsten Wittmaack

en 241214 2aKURZMELDUNGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Das jüngst angeschaffte Dialog-Display-Messgerät funktioniert immer noch nicht so, wie es sich die Gemeindevertreter vorstellen. Vor allem die Auslesung der Daten ist ein Problem. Nun soll gemeinsam mit der Herstellerfirma nach einer Lösung gesucht werden.

Die Gemeinde hat sich gegen die Errichtung eines Mobilfunkmastes im Heideweg ausgesprochen. Nun soll die Telekom einen alternativen Standort vorschlagen, der das Landschaftsbild nicht beeinträchtigt.

Am Sonntag, 11. Januar 2015, lädt die Gemeinde zum Neujahrsempfang ein. Dabei sollen Luftbilder des Dorfes gezeigt werden, die die Bürger auch kaufen können. caw

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aus den Elmshorner Nachrichten vom 24.12.2014

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