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Schüler erkunden die Liether Kalkgrube

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Schüler der Elmshorner Realschule Nord begutachten während des Kreisumwelttages Findlinge in der Liether Kalkgrube. Foto: Völz

Klein Nordende (ce). Wahrend des Umwelttages des Kreises Pinneberg hatten Schüler die Möglichkeit an Veranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz teilzunehmen. So informierte sich die Klasse 5b der Elmshorner Realschule Nord in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien in der Liether Kalkgrube. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Uta Brockhaus verfolgten die 25 Schülerinnen und Schüler zwei Stunden lang den Vortrag "Findlingsgarten - Wie kommen die Findlinge in die Liether Kalkgrube".
Leiter der Exkursion war Hans- Joachim Wohlenberg, Schutzgebietreferent der Kulturgemeinschaft Tornesch.
Er erklärte den Schülern am Beispiel der Findlinge den Klimawechsel durch die Eiszeiten, sondern auch, woher die verschiedenen Findlinge kommen und wie alt, oder wie schwer sie sind. So wiegt der größte Findling im Liether Findlingsgarten über elf Tonnen. Während der Erklärungen des Schutzgebietsreferenten durften die Schüler die Findlinge anfassen und so die verschiedenen Oberflächenabreibungen ertasten.
"Das ist ja auch mal was anderes für die Kinder! Unterricht zum Anfassen! Es ist ja schließlich die letzte Schulwoche und dann ist es schön, wenn man bei gutem Wetter rauskommt.", sagte Brockhaus.
Auch der 11- jährige Fabian Hinz war begeistert: "Mir gefällt das hier alles sehr, sehr gut! Es ist toll erklärt."
Dann zeigt der Schüler auf zwei kleine Steine, die er mitnehmen darf: "Die sind für mich sehr wertvoll, weil man solche Steine nicht einfach auf der Straße findet."

aus den Elmshorner Nachrichten vom 24.07.2009

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