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Es geht voran mit dem neuen Gewerbegebiet

ALTE ZIEGELEI Planung wird geändert

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KLEIN NORDENDE Das geplante Gewerbegebiet "Alte Ziegelei" in Klein Nordende nimmt langsam Gestalt an. Während ihrer jüngsten Sitzung stimmten die Gemeindevertreter bei drei Gegenstimmen mehrheitlich einer Überarbeitung des bisherigen Konzeptes zu.

Ursprünglich hatten die Politiker das 12800 Quadratmeter große Areal in einen reinen Gewerbeteil sowie ein Mischgebiet splitten wollen. Rund 7000 Quadratmeter sollten Mischgebiet werden, etwas 5000 Quadratmeter Gewerbe, die restlichen 800 Quadratmeter Verkehrsfläche. Doch der Kreis monierte das Mischgebiet, weil er "massive Wohnbebauung befürchtet", erklärte Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel.

Nun soll eine Neuaufteilung für Ruhe sorgen. Ein Teil des Mischgebiets soll zu einem eingeschränkten Gewerbegebiet werden. Der Teil, auf dem ein Künstler ein Atelier samt Skulpturenpark errichten will (wir berichteten), soll hingegen Mischgebiet bleiben. Unter anderem, damit der Künstler wie geplant auch auf der Fläche wohnen kann.

Genau wie das ehemalige Arbeiter-Wohnhaus befindet sich auch das alte Maschinenhaus auf der angestrebten Mischbebauungs-Fläche. Im Unterschied zu einem Gewerbegebiet, auf dem die Gewerbebetriebe ganz eindeutig (auch räumlich) im Vordergrund stehen müssen, dürfen sich in einem Mischgebiet Gewerbe und Wohnen die Waage halten.

Wichtig ist den Politikern der Mischgebietsanteil insbesondere, um die Verkehrsbelastung im Ort in Grenzen zu halten. Carsten Witmaack

aus den Elmshorner Nachrichten vom 22.07.2016

 

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