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Blutspende in der Bürgermeister-Hell-Halle

KLEIN NORDENDE Damit der nächste Blutspende Termin am Montag, 20. April, statt­finden kann, hat sich der Ortsverein Klein Nordende des Deutschen Roten Kreu­zes (DRK) Gedanken ge­macht. Der Vorsitzenden Antje Luijtens (Foto) war es wichtig, dass der Termin be­stehen bleibt. Wegen einer ärztlich verordneten häusli­chen Quarantäne kann sie selbst nicht teilnehmen und hat daher die Organisation in die Hände ihrer Stellver­treterinnen Annegret Möller und Ulrike Weers gelegt.

Antje LuijtensDie wichtigste Änderung ist, dass der Blutspende-Ter­min dieses Mal nicht im Ge­meindezentrum stattfindet, sondern in der Bürgermeis­ter-Hell-Halle in Klein Nordende, Schulstraße 30. Außerdem beginnt das Blut­ spenden bereits eine halbe Stunde früher, also um 15 Uhr. Ende ist um 19.30 Uhr. „Wir haben die Bürgermeister-Hell-Halle gewählt, weil man dort die nötigen Hygiene- und Ab­standsregeln mit dem größt­möglichen Schutz für Spen­der und Helfe­rinnen und Helfer einhal­ten können“ sagte Weers. Sie lobte auch die gute Zu­sammenarbeit innerhalb der Gemeinde. Die Aktion wur­de mit der Grundschule, dem Schulverband und der Spielvereinigung Lieth abge­stimmt. Selbst wenn die Schule und der Sportbetrieb wieder möglich sein sollten, sind sich alle Hallennutzer einig, dass Blutspenden ge­rade in diesen schwierigen Zeiten Vorrang habe.

Die Halle biete laut Luij­tens ausreichend Platz. Es werde ein Rundkurs einge­richtet, so dass sich die Wege der Spender nicht kreuzen müssen. Bereits am Eingang erfolge eine gesundheitliche Abfrage. Personen mit Er­kältungssymptomen, Fieber oder Durchfall können nicht zugelassen werden, teilt das DRK mit. Ebenso werde dar­um gebeten, keine Begleit­personen, auch keine Kin­der, zum Blutspendetermin in die Sporthalle mitzubrin­gen. Unterstützt werden die Organisatoren in der Anmel­dung von Beate Witten­hagen und Thomas Hauss­mann, als weitere Helferin­nen haben sich Barbara Aust, Margitta Hildebrand und Christa Kapplusch bereit er­klärt. „Wir sind bewusst nur ein kleines Team und der Blutspendedienst hat darum gebeten unsere älteren Hel­ferinnen freizustellen“, er­läuterte Weers. Wichtig sei, dass man sich online anmel­den kann, damit sei aber kei­ne feste Terminreservierung verbunden. Das sonst übli­che umfangreiche Büfett fal­le laut DRK leider dieses Mal aus. Der Blutspende-Dienst will Imbiss-Beutel für die Spender bereitstellen.

„Wichtig ist, dass das Blut­spende-Wesen als systemre­levante Einrichtung in der Krankenversorgung gilt und soll daher auch in Corona- Zeiten aufrechterhalten werden“, betonte Weers mit Blick auf den anstehenden Termin. pwa

Anmeldung unter: https://terminreservierung.blutspende-nordost.de/m/bgm_hell_halle

Elmshorner Nachrichten, 15.04.2020

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