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Ein Dorf, ein Ziel: Zukunft planen

Im Oktober soll das Ortsentwicklungskonzept der Gemeinde Klein Nordende stehen

Von Peter Warncke

Die Bauaktivitäten im Neubaugebiet Lütten Kamp sind schon weit fortgeschritten. FOTO: PETER WARNCKE

KLEIN NORDENDE Ganz oben auf der Agenda 2020 steht bei der Gemeinde Klein Nordende ein Orts­entwicklungskonzept und ein Quartierskonzept. Das teilte Bürgermeister Adolf Luitjens im Gespräch mit unserer Zeitung mit. „Wir haben parteiübergreifend Einigkeit in der Gemeinde­vertretung erzielt, diese Konzepte für unser Dorf er­stellen zu lassen“, so Luit­jens.

Mit dem Ortsentwick­lungskonzept sollen die mit­telfristigen Entwicklungs­möglichkeiten von Klein Nordende beschrieben wer­den und mit dem Quartiers­konzept die energetischen Sanierungsmaßnahmen he­rausgearbeitet werden. So wollen sich die Klein Nor­dender ein Überblick über den Zustand der gemeindli­chen Liegenschaften, also des Gemeindezentrums, der Schule, der Feuerwache, des Bauhofs und der Bürgermeister-Hell-Halle ver­schaffen. Luitjens weiter: „Uns wurde klar, dass wir die erforderlichen Fördermittel nur bekommen könnten, wenn wir je nach Entwick­lungsziel ein Ortsentwick­lungskonzept oder ein Quartierskonzept erstellen lassen“.

Zuschlag an Planer im Februar

Bürgermeister Adolf Luitjens. FOTO: PETER WARNCKE

Planungsbüros wurden bereits aufgefordert, Ange­bote abzugeben. Mitte Feb­ruar soll ein Planungsbüro den Zuschlag bekommen. Als Arbeitsgrundlage wur­den folgende Themenberei­che gefordert: Bauen und Wohnen (seniorengerechtes Wohnen, Wohnungen für junge Familien und Singles), Verkehr und Infrastruktur, Natur und Umwelt, Kindergarten und Schule, Kultur und Daseinsvorsorge.

Eine Lenkungsgruppe wird die Arbeit des Pla­nungsbüros begleiten und die zeitgerechte Fertigstel­lung des Konzeptes sicher­stellen, als fester Termin steht der 31.Oktober 2020. Mit dem Planungsbüro wird es öffentliche Veranstaltun­gen für die Bürger der Ge­meinde zur Umsetzung des Konzepts geben.

Im Dorf wird bereits kräf­tig gebaut: Die Bauarbeiten in den neuen Baugebieten im Auenland und am Lütten Kamp laufen auf vollen Tou­ren, hier entstehen auch drei Häuser für seniorengerech­tes Wohnungen.

Das Problem des Legionel­lenbefalls im Trinkwasser in der Bürgermeister-Hell- Halle ist weiter ein Thema. Das Kreisgesundheitsamt steht mit einem ortsansässi­gen Unternehmer in Verbin­dung, der ein neues System entwickelt hat. Noch muss es aber getestet werden.

Für Bürgermeister Luit­jens steht fest: „Das Internet und die Digitalisierung ge­winnen einen immer höhe­ren Stellenwert, ich gehe da­von aus, dass unser Dorf bis spätestens 2022 flächende­ckend an das Glasfasernetz des Zweckverbands Marsch und Geest angeschlossen sein wird.“ Ihm ist auch klar: „Um Investitionen tätigen zu können, sind Zuschüsse aus verschiedenen Förder­töpfen zu beantragen. Der fi­nanzielle Anteile der Ge­meinde wird allerdings er­heblich sein. Daher ist es er­forderlich, die Maßnahmen nach der Dringlichkeit zu priorisieren und die Reali­sierung dann entsprechend der Finanzlage über mehre­re Jahre zu verteilen.“ Wich­tig ist Luitjens auch das die Geschichtswerkstatt, die bei ihren regelmäßigen Treffen Informationen über die Klein Nordender Geschich­te zusammen trägt, aktiv bleibt und auch die Chronik auf den neusten Stand bringt.

Attraktive Veranstaltungen

In diesem Jahr soll in der Gemeinde zum zweiten Mal der Kalkgrubenlauf stattfinden.

Das in Klein Nordende im­mer etwas los, ist zeigt auch der große Veranstaltungska­lender der Gemeinde. So or­ganisieren die verschiede­nen Ausschüsse der Ge­meinde, Vereine und Ver­bände zahlreiche Events. Zu den High Lights - neben den Veranstaltungen im Töverhuus - gehören in diesem Jahr der Frühlingsball der Feuerwehr am 21. März, der Kalkgrubenlauf am 17. Mai oder das Konzert mit Chris­tina Rommel & Band am 24. Oktober. Alle Termine finden Interessierte auf der neu gestalteten Homepage des Ortes. Hier findet man auch den Link zu Veranstal­tungs-Fotos. www.klein-nordende.de

Elmshorner Nachrichten, 01.02.2020

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