Pressearchiv

Unser Pressearchiv

Das HLF 20 ist der neue Star

Das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Klein Nordende hat seine Feuertaufe bereits bestanden.

Rene Kiehn der Gerätewart Technik ist mit allen Gerätschaften am neuen HLF 20 vertraut. FOTO: PWA

KLEIN NORDENDE Nicht oh­ne Stolz stellten Wehrführer Martin Höppner, Stellvertre­ter Florian Schinckel und Ge­rätewart Technik Rene Kiehn von der Freiwilligen Feuer­wehr Klein Nordende ihr neues Schmuckstück vor: das neue Hilfsleistungslösch­gruppenfahrzeug HLF 20. Kosten: 330 000 Euro.

In diesem Monat hatte das HLF 20 bei einem Verkehrs­unfall in Klein Nordende sei­nen ersten Einsatz. Mittler­weile sind alle Kameradin­nen und Kameraden auf dem Fahrzeug intensiv ausgebil­det worden. Gefahren wer­den darf das Fahrzeug von insgesamt 35 Personen der Wehr, die den Führerschein Klasse C haben. Sie wurden drei Stunden in Fahrpraxis und an der technischen Aus­stattung des HLF 20 ge­schult. Die Funkanlage wur­de von der Feuerwehrtechni­schen Zentrale des Kreises Pinneberg eingebaut und die Beschriftung des HLF 20 wurde von der Firma Hamke- Biz aus Klein Nordende über­nommen.

Die Einsatzschwerpunkte liegen in der Brandbekämp­fung, der Wasserförderung und der umfangreicheren technischen Hilfeleistung. Der Löschwassertank be­inhaltet 2000 Liter, sowie zu­sätzlich 200 Liter Lösch­schaum bei einer Pumpen­leistung von 20001/min. „Ins­gesamt ist das Fahrzeug mit neuen Gerätschaften be­stückt worden, alles nach der neusten DIN Norm“, wie Wehrführer Martin Höppner nicht ohne Stolz mitteilen konnte. Außerdem ist eine Wärmebildkamera vorhan­den.

Einen großen Vorteil für die Feuerwehrleute bringen die neuen Atemschutzgeräte. Wogen die alten Atem-schutz-Stahlflaschen noch rund zehn Kilogramm wie­gen die neuen CFK Leichtfla­schen nur noch vier Kilo­gramm. Die Gruppenkabine bietet Platz für neun Feuer­wehrkräfte, hier sind darüber hinaus zahlreiche Werkzeu­ge, Atemschutzüberwa­chungstafel, Hydrantenpläne und Absperrmaterial zur Ab­sicherung von Einsatzstellen im Einsatzfall vorhanden. Höppner, Schinckel und Kiehn sind froh, dass sie so jetzt für den Notfall gut ge­rüstet sind. pwa

Elmshorner Nachrichten, 21.08.2019

Zurück