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Rinder gucken im Liether Moor

Die schottischen Hochlandrin­der leben im Liether Moor. FOTO: WITTMAACK

KLEIN NORDENDE „Sett di dol“ steht am Eingang zum Areal des Robustrinderver­eins im Liether Moor. Eine Aufforderung, der Seele eine Auszeit zu gönnen, die Natur zu genießen und die schotti­schen Hochlandrinder zu be­obachten, die friedlich auf der benachbarten Wiese gra­sen. Jene flauschig brauen Wesen mit ihren gewaltigen Hörnern, die im Land der Rot- und Schwarzbunten ein seltener Anblick sind.

Einmal im Jahr lädt der Verein zu einem „Tag der of­fenen Weiden“ ein. Zahlrei­che Besucher kamen, um Rin­der zu gucken, Trecker zu fahren oder unter fachkundi­ger Führung Wanderungen über die Kuhwiesen zu unter­nehmen. Außerdem gab es ei­nen Infostand mit Wissens­wertem rund um den Verein, mehrere kleine Verkaufs­stände und ein buntes Kin­derprogramm.

Gerade ist der Verein da­bei, auf Reinrassigkeit umzustellen. Ein knappes Dutzend Kälber bevölkern aktuell die Wiesen im Liether Moor 1. „Die robusten Tiere sind das ganze Jahr über draußen“, er­klärte Vereinsmitglied Bernd Kinder. Vor kurzem habe man eine neue Weide ge­pachtet, die nun eingezäunt werden müsse. „Da können wir gern noch ein paar mehr aktive Vereinsmitglieder ge­brauchen.“ Auch eine Kuh­schule und einen Froschteich gilt es zu betreuen. An­sprechpartner ist der Ver­einsvorsitzende Volker Möhrke unter der Telefon (04121)94911. caw

Elmshorner Nachrichten, 17.06.2019

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