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Viertklässler besichtigen Abfallanlage

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Die Klasse 4a der Grundschule Klein Nordende-Lieth erkundete die Müllverbrennungsanlage und den Recyclinghof MKA

KLEIN NORDENDE Was gehört in den gelben Sack? Wohin mit gebrauchten Batterien? Welche Stoffe gehören in den Biomüll und was in den Restmüll? Diese und viele weitere Fragen rund um den Müll können die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Grundschule Klein Nordende-Lieth ganz locker beantworten. Dieses umfassende Wissen ist das Ergebnis des Müllprojekts, das regelmäßig mit allen Dritt- oder Viertklässlern der Schule durchgeführt wird.
Eckardt Müller von der GAB, Gesellschaft für Abfallwirtschaft Tornesch, besuchte zunächst die Viertklässler in der Schule in Klein Nordende. Während des Unterrichts wurde im Rahmen eines Spiels Müll sortiert. Darüber hinaus erklärte Müller die Müllarten, die Arbeit der Müllverbrennungsanlage und des Recyclinghofes in Ahrenlohe. Die Mädchen und Jungen bekamen auch Tipps zur Mülltrennung. "Bei Konservendosen immer den Deckel ganz abmachen, sonst verkantet der scharfe Deckel schnell und zerreißt den Gelben Sack. Bei Joghurtbechem, die einen Deckel aus Aluminiumfolie haben, diesen Deckel immer komplett abreißen. "Aluminium ist ein wertvoller Rohstoff, dessen Herstellung viel Strom verbraucht. Kein Glas in den Restmüll werfen. Glas brennt nämlich nicht", so der Müllexperte.
Höhepunkt des Müll-Projektes war für die Kinder allerdings Besuch und Besichtigung der Müllverbrennungsanlage in Ahrenlohe. Gespannt verfolgten die Viertklässler das Sortieren des Inhaltes der Gelben Säcke. Interessant für die Kinder, dass durch Müll-Verbrennung Strom und Wärme erzeugt werden. Damit wird nicht nur den Eigenbedarf der GAB gedeckt, sondern auch dervonknapp 7000 Wohnungen. Am Ende des Projektes stand fest: "Das Wichtigste ist, Abfall zu vermeiden und so wenig Müll wie möglich zu produzieren!" mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 20.09.2010

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