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Kalkgrube: Spannende Zeitreise in die Erdgeschichte

Kalkgrube: Spannende Zeitreise in die Erdgeschichte

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KLEIN NORDENDE "Es strömt langsam", freute sich der Leiter des Arbeitskreises "Naturschutzgebiet Liether Kalkgrube" in der Kulturgemeinschaft Tornesch Hans-Joachim Wohlenberg, als zahlreiche Interessierte bereits vormittags zur Liether Kalkgrube kamen, um an den Führungen durch das Geotop teilzunehmen. Zum wiederholten Male hatte die Kulturgemeinschaft den Tag des Geotops auf die Beine gestellt und zahlreiche Experten für Führungen durch die Liether Kalkgrube gewinnen können.

Im Halbstundentakt boten Dr. Alf Grube vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR) Abteilung Geologie und Boden, Professor Dr. Roland Vinx und Wilfried Brumm von der Kulturgemeinschaft Führungen an und boten spannende Einblicke in die Erdgeschichte. Ob Eiskeile oder die Besonderheiten des "Salzstocks Elmshorn", ob roter Lehm, Kalkasche, Torf und Braunkohle, viel gab es für die Besucher zu entdecken.

So berichtete Grube, dass beim Bau der Eisenbahnlinie Altona-Kiel 1844 Schichten des Perms angeschnitten und ihre wirtschaftliche Bedeutung schnell erkannt wurden. Bereits ein Jahr nach dem Bau der Eisenbahnlinie wurde auf dem "Rotenlehm" eine Ziegelei gegründet, die Ziegelsteine herstellte. Der Geologe erläuterte auch die Ausbeutung der Kalkgrube und deren Weg nach Ende der wirtschaftlichen Nutzung hin zum Naturschutzgebiet und schließlich zum Nationalen Geotop.    mka

aus den Elmshorner Nachrichten vom 19.09.2013

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