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Spannender Kampf der Dörfer

"Grenzenlose Spiele": Seestermühe setzt sich gegen fünf Gemeinden durch und richtet in zwei Jahren den Wettbewerb aus

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HEIDGRABEN. Der Wettbewerb der Dörfer in Heidgraben war spannend bis zum Schluss. Erst nach einem Entscheidungsspiel stand der Sieger der "Grenzenlosen Spiele" fest: Die Gemeinde Seestermühe. Das Seestermüher Team schaffte es, 14 Personen in einem Kleinwagen unterzubringen, die Groß Nordender Mannschaft jedoch nur 13. Zu Beginn der Spiele hatte es nicht nach einem Sieg der Seestermüher Mannschaft ausgesehen. Die Titelverteidiger aus Heidgraben und das Team aus Klein Nordende lieferten sich bis zum letzten Spiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Im Laufe des Nachmittags maßen sich die Mannschaften der Gemeinden aus Heidgraben, Groß Nordende, Klein Nordende, Raa-Besenbek, Seeth-Ekholt und Seestermühe bei Spielen wie "Öddeln" (eine ganz besondere Art Fahrrad zu fahren), bei der "langen Leitung" (14 Bälle mussten durch einen Feuerwehrschlauch gerollt werden) oder bei der "Formel 1" (ein Kleinwagen musste von den Teams gezogen werden). Beim Spiel "Schnurgerade", Wasserbecher sollten über einen Balken balanciert werden, gab es schon mal Kommentare wie, "Papa, zieh den Bauch ein". Beim "Streichel die Kuh", dem Bullenreiten, konnten die Zuschauer Bürgermeister beobachten, die ins Rutschen gerieten. Das Spiel "Pi mal Daumen" wiederum, forderte die Kreativität der Mannschaften heraus. Sie mussten von einem Holzstamm eine 2,5 Kilogramm schwere Scheibe abschneiden. Mit Wasserflaschen als Maßeinheit und mit eigenwilligen Berechnungsmethoden versuchten die Teams ihr Glück. Heidgraben mit 2450 Gramm, Raa-Besenbek mit 2600 Gramm und Seestermühe mit 2650 Gramm hatten bei diesem Spiel die Nase vorn.

en-190612-1aDas Bürgermeisterspiel, bei dem die Gemeindeoberhäupter gemeinsam mit ihren Teams Fragen beantworten mussten, sollte die Entscheidung bringen. Moderator und Mitorganisator der "Grenzenlosen Spiele" in Heidgraben, Manfred Langer, stellte gemeinsam mit seiner Ko-Moderatorin Katrin Neu die Fragen. Die Teams mussten die Wappen aller mitspielenden Gemeinden beschreiben, Einwohnerzahlen schätzen, rechnen und die ein oder andere Scherzfrage beantworten. Als feststand, dass der Sieg in einem Entscheidungsspiel zwischen Seestermühe und Groß Nordende ausgespielt wird, kommentierte Langer das Ergebnis so: "Danke Heidgraben. Ihr seid die Größten!" Er freute sich, dass die Organisation der "Grenzenlosen Spiele" in zwei Jahren durch eine andere Gemeinde auf die Beine gestellt wird.

Hinter Seestermühe und Groß Nordende belegte Heidgraben schließlich Platz drei, gefolgt von Klein Nordende, Raa-Besenbek und Seeth-Ekholt. Der Seeth-Ekholter Bürgermeister Michael Rosenthal sagte abschließend. "Die Letzten werden beim nächste Mal die Ersten sein." Meike Kamin

aus den Elmshorner Nachrichten vom 19.06.2012

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