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Sanierung des Gemeindezentrums

KLEIN NORDENDE Was wird aus Klein Nordendes Gemeindezentrum? Über dieses Thema diskutierten die Gemeindevertreter während ihrer jüngsten Sitzung. Fest steht: Das Gebäude ist alt und sanierungsbedürftig. Vorliegende Kostenschätzungen für eine Erneuerung von WC und Küche gehen von astronomischen Summen aus. "Das sind wir nicht bereit zu zahlen",

stellt en 181017Bürgermeister Adolf Luitjens (Foto) klar. Nun soll "ein Konzept für das gesamte Gebäude" erarbeitet werden. Ein Architekt solle entsprechende Pläne vorlegen, wobei "die Gemeinde dann auf Zuschüsse hofft", wie Luitjens klarstellt.

In zwei Abschnitten soll die Sanierung der Schmutz-und Regenwasserkanalisation in der Schulstraße in Angriff genommen werden. Im Rahmen einer Kamerabefahrung war festgestellt worden, dass erhebliche Schäden vorhanden sind. Bevor die Straße mit einer neuen Verschleißdecke versehen wird, sollen zuerst die Kanalschäden beseitigt werden. Der Wegeausschuss hatte bereits auf seiner Sitzung im Juli über den Sachverhalt beraten und schlug vor, beide Maßnahmen, sowohl die Schmutz- als auch die Regenwasserkanäle, in einem Zuge zu sanieren.

Das Ingenieurbüro, das die Kamerabefahrung begleitet hatte, gab dazu bereits eine Kostenschätzung ab. Für den Schutzwasserbereich fallen demnach knapp 144000 Euro netto zuzüglich der Ingenieurkosten von rund 28 000 Euro netto an. Für die Beseitigung der Schäden im Regenwasserkanal sind nach Angaben des Büros Kosten in Höhe von gut 133000 Euro netto zuzüglich der Ingenieurkosten in Höhe von etwa 20 000 Euro netto zu erwarten. Doch auch hier hoffen die Gemeindevertreter durch die Zwei-Etappen-Technik, noch Einsparpotenzial ausschöpfen zu können.

Beschlossen wurde der Ausbau des Gehweges in der Bürgermeister-Dierks-Straße. Ein Thema, das bei etlichen Anwohnern aufgrund der von ihnen zu tragenden Kosten auf erheblichen Widerstand gestoßen war. Die Gemeindevertretung fasste den Grundsatzbeschluss, den Gehweg bis zur Sandhöhe zu verlängern und das bereits eingeschaltete Ingenieurbüro mit der Planung des letzten Teils der Wegstrecke zu beauftragen. Die Haushaltsmittel in Höhe von etwa 60 000 Euro sollen als außerplanmäßige Aufwendung zur Verfügung gestellt werden. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.10.2018

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