Pressearchiv

Unser Pressearchiv

Hundewiese ist wieder Thema

Klein Nordende: Standort bereitet Probleme

en 180619 2

KLEIN NORDENDE Mit zwei Themen, die eigentlich schon vor der Kommunalwahl erledigt schienen, wird sich die neue Klein Nordender Gemeindevertretung auch weiterhin beschäftigen müssen. Zum einen mit der Sanierung des Gemeindezentrums, zum anderen mit der geplanten Hundewiese. Der von den Politikern ausgeguckte Standort erweist sich als nicht ganz einfach.

Monatelang hatten die Lokalpolitiker nach einem passenden Areal gesucht, zuletzt wurde ein Grundstück an der Ecke Langengang/Heideweg gefunden. Gut 4500 Quadratmeter misst die Fläche. Geplant war, dass sich die Hunde noch dieses Jahr dort austoben können. Doch nun bereitet ein Waldstück auf der Fläche Sorgen. Denn Wald muss frei zugänglich sein - und für Hunde herrscht Leinenzwang. "Das kann natürlich nicht unser Ziel sein", sagte der Fraktionsvorsitzende der Wählergemeinschaft, Jan Heilmann. Schließlich sollen sich die Tiere auf der Wiese frei bewegen können. Nun soll unter anderem geprüft werden, ob ein Zaun überhaupt notwendig ist, und ob das Areal eventuell auch als Rückzugsgebiet für Rehe dient.

Beschlossene Sache schien die Sanierung des Gemeindezentrums zu sein. Mit der Stimmenmehrheit der Wählergemeinschaft beschlossen die Gemeindevertreter während ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl im Mai, rund 100000 Euro in das Gebäude zu investieren. Fließen sollte das Geld vor allem in behindertengerechte Sanitärräume und eine neue Küche. Doch weil die Entscheidung nichtöffentlich fiel, und eigentlich in den öffentlichen Teil der Sitzung gehört hätte, stand das Thema nun erneut auf der Tagesordnung.

Und weil auch die Gesamtkosten nicht abschließend geklärt sind - die Rede ist nun von bis zu 160000 Euro + soll das gesamte Projekt noch einmal überdacht werden. Die Gemeindevertreter beauftragten den Bauausschuss, sich des Themas anzunehmen. SPD und CDU waren ohnehin nie wirklich glücklich mit der geplanten Sanierung. Nun muss abgewartet werden, welche Pläne der Ausschuss unter seinem neuen Vorsitzenden Andreas Kamin (SPD) entwickelt. Carsten Wittmaack

aus den elmshorn Nachrichten vom 19.062018

Zurück