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Naturschönheiten im Kreis

THEMA DES TAGES Lieblingsplätze im Grünen in der Region

Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, hat fünf Orte ausgesucht

KREIS PINNEBERG Entspannen, erleben, entschleunigen - das ist das Motto mit dem die 99 Lieb­lingsplätze im Grünen rund um Hamburg in einer Broschüre vor­gestellt werden. Die Metropol­region Hamburg präsentiert dar­in für das Jahr 2015 besondere Plätze. Dies geschah in Zusam­menarbeit mit regionalen Promi­nenten. Aufgegliedert sind die Orte jeweils nach Kreisen, wobei in jedem Kreis fünf Plätze be­nannt wurden. Im Kreis Pinne­berg hat diese Frank Schoppa, Vorsitzender des Fördervereins Kulturlandschaft Pinneberger Baumschulland, ausgewählt. Für ihn sind die schönsten Plätze das Rosarium in Uetersen, die Doppelallee in Seestermühe, die Liether Kalkgrube, das Arbore­tum in Ellerhoop und der Obst­garten Haseldorf. Der Rosengar­ten, so Schoppa, fasziniere ihn immer wieder mit der Vielfalt an vorhandenen Blüten. Die Doppelallee sei eine der schöns­ten, die er je gesehen habe. In der Kalkgrube, sagt er, könnten Besu­cher so richtig abschalten und ei­nen Einblick in die Erdgeschichte erhalten. Wer hingegen den Wechsel der Jahreszeiten erleben möchte, sei im Arboretum richtig und im Obstgarten könnten Freunde regionaler Obstsorten nicht nur knackige Äpfel, sondern auch Pflaumen und Birnen jen­seits der Supermarktsorten ge­nießen. Kurzum: "Alle Plätze ha­ben ihren besonderen Charme", sagt Schoppa. York Boshold
http://metropolregion.hamburg.de/

 

Arboretum Ellerhoop

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ELLERHOOP Diejenigen, die die Schönheit von Pflanzen betrachten möchten, oder erfahren wollen, wie groß Bäume werden und wie schnell diverse Pflanzen wachsen, für die ist die Norddeutsche Gar­tenschau "Arboretum" in Eller­hoop genau der richtige Ort. Der Baumpark bietet den Besuchern auf einer Fläche von 17,5 Hektar, von der acht begehbar sind, unter­schiedliche Eindrücke. Richard Bischoff, Mitarbeiter im Arbore­tum Ellerhoop, erläutert etwa zum Riesenbambus, dass er pro Tag bis zu 47 Zentimeter wächst. yob

Obstgarten Haseldorf

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HASELDORF "Ich schaue den Äpfeln gern beim Herunterfallen zu. Außerdem ist es hier super idyl­lisch." sagt Conny Kirstein, Natur­erlebnispädagogin aus Hamburg. Mit einer Fläche von zirka zwei Hektar ist der Obstgarten in Hasel­dorf der größte öffentlich zugängli­che Deutschlands. Dort kann sich jeder Besucher für den Eigenbedarf an den etwa 180 verschiedenen lokalen, alten Obstsorten wie Äpfel, Pflaumen und Birnen bedienen. Einzige Voraussetzung: Das Obst muss reif sein. Dann steht dem Ge­nuss nichts im Weg. yob

Rosarium Uetersen

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UETERSEN Mehr als 900 Rosen­sorten zeigen sich im Rosarium in Uetersen in ihrer ganzen Pracht. Es ist mit einer Fläche von sieben Hektar der größte Rosengarten Norddeutschlands. Die deutsche Rosenzucht steht im Mittelpunkt. Der Kreis Pinneberg ist durch die Zucht von Rosen rund um den Glo­bus bekannt. Dort werden jährlich zirka 20 Millionen Pflanzen gezo­gen und einige exportiert. Das Ro­sarium ist eine öffentliche Parkan­lage ohne Öffnungszeiten, die je­derzeit für ausgiebige Spaziergän­ge besucht werden kann. yob

Doppelallee Seestermühe

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SEESTERMÜHE Auf einer Länge von 700 Metern erstrecken sich 580 Linden. Sie sind jeweils etwa 300 Jahre alt. Die Bäume stehen in vier Reihen und bilden die Doppel­allee auf dem Gut Seestermühe. Be­sucher in der Region sollten sich auf einen Spaziergang einlassen. Frank Schoppa, Vorsitzender des Förder­vereins Kulturlandschaft Pinneber­ger Baumschulland, nennt sie "die schönste Allee, die ich je gesehen ha­be". Die Doppelallee wurde 2010 zur Siegerin im Alleenwettbewerb des Schleswig-Holsteinischen Heimat­bundes gekürt. Yob

Liether Kalkgrube

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KLEIN NORDENDE Früher wurde dort Düngekalk abge­baut, doch heute ist die Lie­ther Kalkgrube als Natur­schutzgebiet und Nationales Geotop unter Schutz gestellt - und nicht nur ein Idyll für Ausflügler. Das Areal bietet ei­ne einmalige geowissen- schaftliche Kostbarkeit sowie Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere. Dieser Ort ist somit für jeden geeig­net, der Entspannung sucht. Aber auch für Hobby­geologen wird viel geboten. Sie können dort die ältesten, aufgeschlossenen geologi­schen Gesteinsschichten be­wundern, da diese in Klein Nordende an die Oberfläche gestiegen sind. yob

ADRESSEN

Arboretum: Thien­sen 4, Ellerhoop.

Kalkgrube: Langengang, Klein Nordende.

Obstgarten: Hasel­dorf, Fußweg ab Hafengelände.

Doppelallee: Schulstraße 15, Seestermühe.

Rosarium: Wasser­mühlenstraße 7, Uetersen.

aus den Elmshorner NAchrichten vom 17.08.2015

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