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"Auflösender Kristall" soll Klein Nordender inspirieren

KLEIN NORDENDE en-170514"Auflösender Kristall" heißt eine Skulptur des Elmshorner Künstlers Reimer Thode, die seit kurzem vor dem Gemeindezentrum in Klein Nordende steht. Zur offiziellen Übergabe ging der Kulturausschuss-Vorsitzende Andreas Kamin auf die Schenkung des Künstlers an die Gemeinde ein. Dem Begriff Kristall seien in der Kunstgeschichte unzählige Bedeutungen zugeschrieben worden. Unter anderem sei er Sinnbild für Klarheit und Reinheit. Die Skulptur stelle eine Verbindung her zwischen der Liether Kalkgrube am Ortsrand und dem Gemeindezentrum. Vor allem aber solle die Skulptur "Menschen inspirieren".

Das Kunstwerk wurde aus Marmor gefertigt, besteht aus zwei Teilen, die durch Bronzestangen verbunden sind.

Einschließlich Stahlsockel ist es 2,20 Meter hoch. Es ist eine der ersten größeren Arbeiten der über 20-jährigen Tätigkeit des Bildhauers. Der Künstler zeigte sich "überrascht über

den großen Kreis" während der Einweihung. Anwesend waren Vertreter der Gemeinde sowie Mitglieder des Vereins "Gemeinschaft zur Erhaltung von Kulturgut in Tornesch", der mit der Betreuung der Kalkgrube betraut ist. Er sei "kein Mann der Öffentlichkeit", über sein Werk wolle er nicht reden, es solle für sich wirken, so Thode. Grundidee sei, ein Spannungsfeld herzustellen zwischen Kalkgrube und Gemeinde. Bürgermeister Hans-Barthold Schinckel bedankte sich für die "unkomplizierte Entstehungsgeschichte" und bezeichnete die Skulptur als "sehr schönes Bindeglied". Nun hoffe er, dass viele Bürger das Kunstwerk näher in Augenschein nehmen werden. Schließlich biete der "Auflösende Kristall" viele Ansätze zum Nachdenken. caw

aus den Elmshorner Nachrichten vom 17.05.2014

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